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Fiktive Tragödie im Weltraum

Der vielseitige Künstler Daniel Rohr in Aktion.
Der vielseitige Künstler Daniel Rohr in Aktion. ©Veranstalter/TAK
Der Schweizer Schauspieler, Regisseur und Sänger Daniel Rohr brillierte in Einpersonenstück.

Schaan. (sch) Kurz vor Weihnachten gab es im Schaaner Theater am Kirchplatz für die zahlreichen Freunde des kleinen Schaaner „Kulturtempels“ eine ungewöhnliche TAK-Freude auf den Bühnebrettern. Daniel Rohr, der vielseitige, prominente Schweizer Schauspieler und Sänger, präsentierte zusammen mit einem Streichquartett und einer Pianistin das Theaterstück „To the Dark Side of the Moon“ nach Ray Bradbury und Pink Floyd. Für das Konzept, Spiel und den Gesang war Daniel Rohr verantwortlich. Die Stern-Theater-Produktion basiert auf
Bradburys Erzählung „Kaleidoskop“.

Drama im Weltraum

In „Kaleidoskop“ zertrümmert ein Komet ein Raumschiff und schleudert die Besatzung ins Weltall. Hier beginnt die fiktive Geschichte, denn in der Realität würde ein solcher Vorfall wohl den sofortigen Tod der Besatzung bedeuten. Nun, Die Männer treiben im Ungewissen auseinander, sie haben nur noch durch ihre Funkgeräte Kontakt und sehen in verschiedener Sicht dem unentrinnbaren Tod entgegen. Verständlich, dass die Männer nun über existentielle Fragen miteinander sprechen, zumal sie schwer verletzt sind. Verknüpft wird Bradburys Story mit dem legendären Konzeptalbum „ The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd, arrangiert für Klavier und Streichquartett. Der 1920 geborene Autor Ray Douglas Bradbury gilt als Großmeister der Science-Fiction-Literatur. Sein Roman „Fahrenheit 451“ wurde ein Welterfolg.

Ein Solo für Daniel Rohr

Der versierte Allround-Künstler Daniel Rohr aus Zürich gestaltete im Alleingang packend die einzelnen Schicksale der verunglückten Astronauten, rezitierend oder mit Gesang bzw. Sprechgesang auf mystisch abgedunkelter Bühne. Pink Floyd schuf in Kammermusikbesetzung (das Galatea Quartett und die bravouröse Japanerin Eriko Kagawa am Klavier) bzw. in der Bearbeitung von Daniel Fueter ein passenden Klang-Ambiente. Video-Einspielungen imaginierten die Weite des Weltraums. Ein packendes Erlebnis, welches den Sinn des Lebens und des dramatischen Sterbens der Astronauten dank Daniel Rohr als exemplarische Existenzfrage des Menschen auf die Bühne brachte.

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