Ein Vergleich seitens der Stadt bewirkt heftige Reaktionen im Bürgerforum.

Der im Bürgerforum heiß diskutierte Abschnitt in der Eisplatzgasse.
Der im Bürgerforum heiß diskutierte Abschnitt in der Eisplatzgasse. ©Gerty Lang
Dornbirn (lag) Wie in der letzten Heimat berichtet, wird dem Wunsch vieler Anrainer der Unteren Eisplatzgasse nach Verkehrsberuhigung seitens der Stadt nicht nachgegeben.

Das ist für Forumsteilnehmer Norbert Gruber unverständlich. „Ich finde das schon sehr verwunderlich. Denn es handelt sich hier um einen berechtigten Wunsch. Das städtische Argument – maximal 15 Autos pro Stunde – bestätigt ja, dass durch ein Fahrverbot der Verkehr in Dornbirn nicht restlos zusammenbrechen würde.“

Geteilte Meinungen

Bei folgender Reaktion der Stadt gehen die Gemüter im „VN“-Bürgerforum hoch: „Zahlreiche Anrainer der Eisplatzgasse lehnen die Forderung hinsichtlich einer einseitigen Schließung gänzlich ab. Von diesen wurde u. a. auch auf Lärmbelästigungen oftmals bis in die späten Abendstunden hingewiesen, verursacht durch die Aus­übung von Rollhockey auf der Eisplatzgasse, an dem sich auch Erwachsene beteiligten“, antwortet Josef Wohlgenannt. Obwohl Beatrix Wohlgenannt die Situation in der Eisplatzgasse nicht kennt, findet sie es von der Stadt unverschämt, von Lärmbelästigungen zu reden, „wenn auf einer wenig befahrenen Nebenstraße gespielt wird, ob es sich nun um Rollhockey mit oder ohne Erwachsene handelt, oder um eine andere Spielart“, bringt sie ihre Meinung im Forum ein. „Zum Glück wohne ich in einer Nebenstraße, in der man froh ist, wenn sich die Kinder in der Umgebung aufhalten und es ist eine Freude zu sehen, wie junge Väter und Mütter mit ihren Kindern auf der Straße Völkerball, Rollhockey, Federball etc. spielen.

Gegenseitige Rücksicht

Die Autofahrer verhalten sich, wie die Spielenden, sehr kommunikativ und nehmen gegenseitig Rücksicht aufeinander. Auf eine gewisse Abendruhe könnte man sich bestimmt einigen.“ Markus Feurstein kann ein Lied davon singen, was Lärmbelästigung bedeutet. „Ich möchte Sie einmal einladen, einen Tag und eine Nacht an der Höchsterstraße zu verbringen. Wer sich heute über spielende Kinder aufregt, dem würde ich vorschlagen, den Wohnsitz ins Ried oder auf eine Alpe im Bregenzerwald zu verlegen.“

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