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Ein Sprachrohr für Patienten

Friedl Haueis koordiniert die Besuchsdienste für das Haus Gisingen.
Friedl Haueis koordiniert die Besuchsdienste für das Haus Gisingen. ©Emir T. Uysal
Friedl Haueis koordiniert die Besuchsdienste für das Haus Gisingen.
Friedl Haueis im Porträt
Eindrücke vom Gesunden Lebensraum Gisingen

 Feldkirch-Gisingen. (etu) Als unverzichtbare Stütze sieht das Haus Gisingen die sechs Mitglieder des Gesunden Lebensraum Gisingens: Maria Kunze, Guste Giesinger, Marte Wagner, Claudia Hartl, Rösle Ehrne und Friedl Haueis. Sie haben vergangenes Jahr für die drei Hauptaufgaben „V’zella und losa“, Jassen und die Besuchsdienste insgesamt 2440 ehrenamtliche Stunden aufgebracht. Für die Besuchsdienste im Haus Gisingen ist Friedl Haueis federführend. Die 73-jährige stammt aus Wien ist dann nach dem Tod ihres Vaters mit ihrem Mann nach Vorarlberg gezogen. „Ich habe miterlebt, wie Mitarbeiter in Altersheime rotieren“, erklärt Haueis. Es sei fast überall die Kapazität einfach nicht gegeben, um sich mit jedem Bewohner 100-prozentig zu widmen. So wollte die Neo-Gisingerin im sozialen Bereich unter die Arme greifen. „Ich war früher in einem Chor und kam so 2001 in Kontakt mit der Leiterin des Gesunden Lebensraum“, erzählt sie weiter.

“Schätze persönlichen Kontakt”
Schon bald wurde die leidenschaftliche Sängerin zur Besuchsdienst-Koordinatorin. „Meine Hauptaufgaben waren Arzt- und Krankenhausbesuche, mit den Patienten spazieren zu gehen, mit ihnen zu plaudern, ihnen zuzuhören und zu singen.“ Doch die essenziellste Funktion war für demenzkranke Patienten ein Sprachrohr zu sein. Sie schätzt den persönlichen Kontakt zu den Menschen und hört sämtlichen Lebensgeschichten mit einer Faszination zu. „Großteils wissen die Patienten gar nicht, was um sie geschieht – bei den vier Etappen der Demenz“, so Haueis.

Später holte sie die Ausbildung zur Sterbebegleitung auf Anforderung nach. „Es sind besondere Erlebnisse, wenn Patienten sich mir gegenüber öffnen und sehr persönliche und intime Ereignisse erzählten.“ Die ehrenamtliche Pflegerin habe noch nirgends soviel gelernt wie im Altersheim. „Man lernt mit vielen Situationen anders umzugehen: Nicht alles so tragisch zu nehmen, nicht unerledigte Dinge anstehen zu lassen und vor allem nicht unangenehmes vor sich hin zu schieben.“

Zier Person:
Friedl Haueis
Hobbys: Kochen und Backen (haltet auch Kurse ab)
Wohnort: Feldkirch-Gisingen
Geboren: 13.3.1943, in Wien
Familie: verheiratet, 3 Kinder

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