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Ein neues Museum für Lustenau

Vereinsmitglieder S-MAK, Kernteam, Mitglieder des Beirats, Mitarbeiter, Hausherr Gernot Grabher.
Vereinsmitglieder S-MAK, Kernteam, Mitglieder des Beirats, Mitarbeiter, Hausherr Gernot Grabher. ©Edith Rhomberg
 Basis ist die Vereinsgründung S-MAK, Stickerei – Museum.Archiv.Kommunikation. 
Gründungsversammlung

 

Lustenau. Die Schließung nach dem Verkauf der Räumlichkeiten in der Pontenstraße sollte auf keinen Fall das endgültige Verschwinden des Stickereimuseums bedeuten. Denn die Frage, welcher Wirtschaftszweig die Marktgemeinde Lustenau und ihre Bevölkerung am meisten geprägt hat, ist leicht zu beantworten. Es ist ganz klar die Stickerei. Sie ist Teil der Identität, wie es Oliver Heinzle, Historisches Archiv Lustenau, ausdrückt. „Verglichen mit der glorreichen Zeit der frühen 1980er Jahre hat die Vorarlberger Stickereiwirtschaft an Bedeutung enorm viel eingebüßt, sagt Markus Riedmann, Obmann Vorarlberger Stickereiwirtschaft. Waren es damals 1400 Großstickmaschinen, die bestickte Stoffe für Westafrika und Märkte in Europa produzierten, beträgt die Kapazität des heutigen Maschinenparks nur noch etwa ein Zehntel des Allzeithochs. Die verbliebenen Vorarlberger Stickereifirmen sind innovativ und blicken, trotz unvermeidbarem Auf und Ab, optimistisch in die Zukunft. Optimistisch ist auch ein Kernteam rund um Schriftführer Peter Niedermair, Dozent FH Vorarlberg und Herausgeber der Zeitschrift Kultur, der das Gründungsfest des Vereins Stickerei – Museum.Archiv.Kommunikation am 18. Juni moderierte.

Vereinsgründung S-MAK

Vorangegangen ist ein von der Gemeinde Lustenau in Auftrag gegebenes Orientierungskonzept, demzufolge eine reine Präsentation von der Produktions- und Produktgeschichte der Stickerei nicht ausreichend ist. Die gewonnenen Erkenntnisse waren der Startschuss für Arbeitsgruppen, die sich mit den Möglichkeiten einer Neupräsentation intensiv auseinandersetzen. Die bestehende Sammlung des Stickerei-Museums wurde vom Verband der Vorarlberger Stickereiindustrie an die Gemeinde übergeben. Aus der Kerngruppe, die sich in den letzten Monaten regelmäßig traf, resultiert der Verein zur Neupräsentation der Stickerei, Hofsteigstraße 21, Lustenau.

Das Team, der künftige Vereinsvorstand, Mitglieder des Beirats, sowie Bürgermeister Kurt Fischer, Kulturreferent Daniel Steinhofer, Gemeinderat Martin Fitz und zahlreiche Besucher wohnten der Gründungsversammlung bei. Hausherr Gernot Grabher zeigte die Räumlichkeiten, die für das S-MAK verfügbar sind. „Unseren Enkeln soll es möglich sein zu sehen, wie ihre Eltern und Großeltern ihren Lebensunterhalt verdient haben“, sagt die einstimmig gewählte Vereinsobfrau Margareta Formanek. Das ist nur einer der Gründe, warum die Lustenauerin mit fast 30 Jahren Berufserfahrung in der Stickerei ihr Wissen einbringt. Ihre Stellvertreterin ist Silke Hagen-Jurkowitsch. „Jetzt geht’s los“, war die motivierende Ansage von Kerstin Formanek, die „gut mit Zahlen kann“ und dem Verein als Kassierin zur Verfügung steht.

Der nächste Termin ist am 6. Oktober. Bei der Langen Nacht der Museen stehen der Austausch mit den Besuchern und die Vorstellung des laufenden Prozesses im Mittelpunkt.

Informationen unter: www.s-mak.at

 

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