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Die Feuerwehr zieht Bilanz: 3325 Einsätze im Jahr 2014

Einsatz beim Brand in Latschau.
Einsatz beim Brand in Latschau. ©Landesfeuerwehrverband
Feldkirch. Durchschnittlich neun Mal pro Tag rückten Vorarlbergs Florianijünger im Jahr 2014 zu Einsätzen aus. Der Rückblick ins Vorjahr schmerzt: Ein Feuerwehrmann wurde im Dienst tödlich verletzt.
Großbrand bei Weiler Möbel
Der Tag nach dem Großbrand
Bilder von der Brandruine
Tödlicher Unfall in Sonntag

Die Bilanz 2014 ist für die Feuerwehren ein trauriger und schmerzhafter Rückblick. Ein Mitglied der Feuerwehr Sonntag kam im November bei Aufräumarbeiten nach einem Föhnsturm ums Leben, der Wurzelstock eines Baumes begrub den 44-Jährigen unter sich. “Einmal mehr führt uns dieser tragische Unfall und auch der Großbrand bei der Firma Weiler Möbel die Gefährlichkeit der Feuerwehreinsätze vor Augen. Unsere Bemühungen für eine gute Ausbildung und moderne Ausrüstung soll und muss zukünftig das vorhandene Restrisiko so weit wie möglich zurückdrängen. Wobei auch klar gesagt werden muss, dass für die 8.500 freiwilligen Feuerwehrleute bei jedem Einsatz ein Restrisiko verbleibt”, so Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter.

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brand02 ©Großbrand bei Weiler Möbel im Mai 2014. (Bild: Landesfeuerwehrverband)

 

Einsatzstunden im Wert von 1,9 Mio. Euro

Die 3225 Einsätze im vergangenen Jahr machen rund 20 Prozent des Zeitaufwands aus, 80 Prozent der Zeit wird in Ausbildung, technische Ausrüstung, deren Wartung und Verwaltungsaufgaben investiert. In Geldwert dargestellt weisen alleine die Einsatzstunden einen Wert von 1,9 Millionen Euro (gerechnet mit einem Stundenlohn von 30 Euro) aus, rechnet Vetter vor.

Brandeinsätze 2014 in Zahlen

  • 1434 Brandeinsätze insgesamt
  • 685 tatsächliche Brandeinsätze
  • 187 Mal Fehlalarm von Brandmeldeanlagen (technische Probleme)
  • 506 Täuschungsalarme (wenn Brandmeldeanlagen nicht durch Brandrauch aktiviert wurden)
  • 30 böswillige Alarme (missbräuchliche Verwendung des Notrufs)
  • 26 Fehlalarme (Notrufmeldung stellt sich im Nachhinein als Fehlalarmierung heraus)

Von durchschnittlich neun Einsätzen am Tag können somit zwei als Fehlalarme in der Statistik 2014 ausgewiesen werden. Die stärksten Einsatzmonate waren die Monate März (151 Einsätze) und Juli (145 Einsätze).

1791 technische Einsätze im Vorjahr

Um 33 Prozent zurückgegangen sind im Jahr 2014 mit 1791 Fällen die technischen Einsätze der Feuerwehr. In Sachen Hochwasser und Muren könne 2014 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres als “normales Einsatzjahr” bezeichnet werden. Der Oktober war dabei mit 267 Einsätzen der stärkste Einsatzmonat.

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