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Das Atmungsorgan unter der Lupe

Das Atmungsorgan unter die Lupe genommen: Max bastelte eine aufblasbare Lunge.
Das Atmungsorgan unter die Lupe genommen: Max bastelte eine aufblasbare Lunge. ©Emir T. Uysal
Wie eine Lunge funktioniert, wird mit diesem Basteltipp veranschaulicht.
Bastelanleitung Lungenfunktion

Feldkirch. (etu) Durch den Weltnierentag vergangenen Dienstag wurde Kinderreporter Max’ Interesse für Medizin geweckt. Jedes Organ hat seine ganz spezielle Funktion. Die Lunge beispielsweise liegt im Brustkorb und ist gut geschützt durch die zwölf Rippenpaare. Sie dient unserer Atmung. Dabei wird Sauerstoff gegen Kohlendioxyd ausgetauscht. Heute will Max die Funktion der Lunge anhand eines Basteltipps erklären.

Materialien:
3 Strohhalme
2 kleine, rote Luftballons
1 großer, blauer Luftballon
Isolierband
Knete oder Styropor
1 Pastikflasche (1 l)
Schere

Und so geht’s:

  • Zunächst schraubst du den Deckel von der Flasche und trocknest sie gründlich.
  • Schneide dann an der Unterseite (etwa 3 Zentimeter) den Boden von der Plastikflasche ab.
  • Jetzt nimmst du die drei Strohhalme zur Hand und schneidest sie mit der Schere auf etwa zehn Zentimeter Länge zurecht.
  • Nun bringst du die beiden kleineren, roten Luftballons in Form: Dafür schneidest du das aufgedrehte „Mundstück“, wo du normalerweise hineinpustest, ab.
  • Anschließend kannst du zwei der drei gestutzten Strohhalme nehmen und in die Öffnung des Ballons schieben. Diese Teile dichtest du mit dem Isolierband so ab, dass nichts mehr verrutscht. Mach dasselbe mit dem anderen Luftballon.
  • Den dritten und letzten Strohhalm schneidest du auf der einen Seite zweimal (damit zwei Spalte entstehen) und auf der anderen Seite viermal ein, damit du das Ende in vier Teile spalten kannst. Falte sie danach direkt in die jeweiligen Teile.
  • Nimm die eine Seite (mit zwei Teilen), die eine Luftröhre darstellt, und schiebe sie in die beiden Strohhalm-Konstrukte – also das Bronchialsystem (Luftkanäle). Klebe diese mit Isolierband so fest, dass keine Luft seitlich entweicht. Teste das, indem du oben in die Öffnung pustest.
  • Jetzt nimmst du den Deckel her und legst ihn auf ein Stück Knete, dann kannst du mit der Scherenspitze ein Loch in die Mitte bohren.
  • Nimm nun den „Lungenflügel“ und stecke die obere Seite der „Luftröhre“ durch den Flaschendeckel, spalte anschließend die vier vorgeschnittenen Strohhalmflügel und klebe sie mit Isolierband am Rand fest, dass nichts mehr verrutschen kann. Ein weiteres, langes Stück Isolierband dient anschließend zur Umrundung des gesamten Deckels. So sitzen die „Atemwege“ fest am System.
  • Nun schneidest du den großen, blauen Luftballon zurecht. Dabei trennst du den Ballon im oberen Drittel. Den unteren Bereich musst du nun gut zuknoten.
  • Ziehe den Luftballon nun so weit auseinander, dass er über den weggeschnittenen Flaschenteil reicht. Klebe den Ballon dann mit dem Isolierband wieder fest.
  • Abschließend steckst du das „Lungensystem“ in die Flaschenöffnung und drehst den Deckel zu.
  • Nun ist die „Atemmaschine“ fertig. Wenn du jetzt am unteren Knotenende des blauen Ballons ziehst, entsteht Unterdruck und die „Lunge“ bläst sich auf.
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