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Danke Bruder Karl Martin

Bild: Bruder Karl Martin Gort wird Feldkirch am Sonntag verlassen und nach Wien übersiedeln.
Bild: Bruder Karl Martin Gort wird Feldkirch am Sonntag verlassen und nach Wien übersiedeln. ©Manfred Bauer
Abschied

Feldkirch. Bruder Karl Martin Gort leitete neun Jahre das Feldkircher Kapuzinerkloster mit großer Umsicht und großem persönlichen Einsatz. Es gelang ihm als ehemaliger Guardian, zusammen mit der Provinzleitung und dem Verein “Freundeskreis der Vorarlberger Kapuziner”, das Kloster einer umfassenden Generalsanierung und Erweiterung zuzuführen. Nicht zu vergessen ist das Angebot an “Tischlein deck Dich”, in der Klosterkirche seit Jahren Tonnen von Lebensmitteln an Bedürftige verteilen zu können. Aber auch das Angebot, für in Not geratene Menschen da zu sein und ihnen menschliche sowie materielle Hilfe anzubieten bzw. zu vermitteln. Jetzt nimmt Karl Martin Abschied und folgt der Berufung des Ordens, in Wien das Kloster bei der Kaisergruft als neuer Guardian zu übernehmen.

Gemeinde-Reporter: Tut es weh, Feldkirch und damit auch Deine Heimat, Du bist ja gebürtiger Göfner, zu verlassen?

Bruder Karl Martin: Ja und nein. In diesen neun Jahren sind sehr viele Freundschaften und ein persönliches Umfeld im Kloster wie auch außerhalb des Hauses entstanden. Dies hinter mir zu lassen, tut schon weh. Der hl. Franziskus, meine Leitfigur, mit seiner kompromisslosen Ausrichtung am Evangelium, ist mir dabei eine große Hilfe und erleichtert das Abschiednehmen. Schließlich wartet in Wien eine neue Herausforderung auf mich.

Gemeinde-Reporter: Was erwartet Dich in Wien?

Bruder Karl Martin: Zum einen ist es natürlich die Verwaltung des Klosters mit der Gruft. Vornehmlich wird es aber meine Aufgabe sein, die innere Organisation in die Hand zu nehmen und den zehn dort lebenden, meist sehr alten Brüdern einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen.

Gemeinde-Reporter: Hast Du Wünsche bzw. Ratschläge für die Kirche in Vorarlberg?

Bruder Karl Martin: Ich bin der Meinung, dass die Pflege und Begleitung kleiner Gemeinschaften, die sich im Glauben stützen, heute eine besondere Möglichkeit ist, das geistliche Leben in Vorarlberg zu intensivieren.

Gemeinde-Reporter: Was meinst Du, was wird Dir beim Abschied von Vorarlberg am meisten fehlen?

Bruder Karl Martin: Einmal das große Vertrauen, das mir hier von Freunden geschenkt wurde. Die Generalsanierung hat mir viele Freundschaften gebracht, auch viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Wir sind so ein offenes Haus geworden.

Dann das Gefühl, hier “daheim” zu sein. Die Übersiedlung nach Wien wird so manche schöne Beziehung beenden. Das tut weh. Aber es tröstet mich, dass ich auch in Wien in eine Gemeinschaft von Brüdern aufgenommen bin. Zudem warten überall Menschen auf Begleitung und Ermutigung zum Leben nach dem Evangelium. Bestimmt auch in der Großstadt Wien.

Fehlen wird mir auch die schöne Arbeit im Seraphischen Liebeswerk mit engagierten Mitarbeitern. So manche Notsituation konnte gerettet werden. Es freut mich, dass diese Arbeit auch künftig in guten Händen ist.

So bleibt mir zum Schluss, allen ein herzliches Vergelt´s Gott zu sagen. Ich wünsche, dass jederzeit viel Segen von oben für euch alle auch künftig spürbar bleibt. Der hl. Fidelis wird mein “Ansprechpartner” auch in Wien bleiben.

Gemeinde-Reporter: Bruder Karl Martin, ich glaube als Dein Freund sagen zu dürfen, wir in Feldkirch sowie zahlreichen Deiner Freunde in Vorarlberg und in Liechtenstein werden Dich als einen Menschen des Ausgleichs, der Güte und vor allem als “Zuhörer und Ratgeber”, sehr vermissen. Wir wünschen Dir viel Freude und Zufriedenheit bei Deiner Arbeit in Wien. Danke, dass wir ein Stück Deines Weges mit Dir gehen durften!

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