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Bürgerforum Vorarlberg: Ärger um Fischernetze bei der Pipeline Bregenz

Die Schwimmer der Fischernetze sind für unwissende Badegäste als solche nur schwer zu erkennen.
Die Schwimmer der Fischernetze sind für unwissende Badegäste als solche nur schwer zu erkennen. ©Privat
Bregenz - Im Bürgerforum warnte man am Wochenende vor Fischernetzen direkt an der Pipeline. Der zuständige Fischer betont seine Fischereirechte, beim Land Vorarlberg kündigte man eine Prüfung an.
Bürgerforum Vorarlberg

Jeffrey Panaguiton warnte am Wochenende vor Fischernetzen vor der Pipeline, nur geschätzte 15 Meter vom Ufer entfernt. Bei den sommerlichen Temperaturen treibt es viele Vorarlberger ans Bodenseeufer, für unwissende Badegäste könnten die Netze zur Gefahr werden – trotz der vorgeschriebenen Schwimmkörper als Markierung. Bei einer Nachschau am Montag war von den Netzen nichts mehr zu sehen.

Fischer sieht sich im Recht

Das Pipelineufer gehört zum sogenannten Bilgeri-Revier, dass sich über ein Großteil der Bregenzer Bucht erstreckt. Dieses wird seit Anfang des Jahres vom Fischereimeister Norbert Helbok bewirtschaftet. Er nimmt im Bürgerforum Stellung zur Causa. Helbok betont, dass er seine Netze streng nach den Bestimmungen des Fischereigesetzes auslegt. Da es sich um ein Privatrevier handle, liege es allein in seinem Ermessen, wann und wo er fische. Für VOL.AT war Helbok, der kein Mitglied des Vereins Vorarlberger Berufsfischer ist, bisher nicht direkt erreichbar.

Sicherheit der Badenden gehe vor

Auch Nikolaus Schotzko von der Abteilung Landwirtschaft des Landes Vorarlbergs betont die Eigenverantwortung der Fischer. So sind Netze grundsätzlich bis ans Ufer erlaubt – solange keine Gefahr für Menschen besteht. Da jedoch bei den aktuellen Temperaturen mit Badebetrieb an der Pipeline zu rechnen war, sieht er Fischernetze hier derzeit mehr als nur skeptisch. “Die Gesundheit und Sicherheit der Menschen steht an erster Stelle”,versichert er.

Land kündigt Nachforschungen an

Man werde der Sache nun nachgehen, den Fischereiaufseher einschalten und das Gespräch mit dem Berufsfischer suchen. Gleichzeitig betont Schlotzko das allgemein hohe Verantwortungsbewusstsein unter den Berufsfischern am Bodensee. So arbeiten rund um den See derzeit bis zu 140 Berufsfischer – und dies seit 120 Jahren, ohne dass ein Mensch durch die Fischerei zu Schaden gekommen wäre.

 

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