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Bei Huschles ist immer ein bisschen Weihnachten

Am Wochenende öffnen Evi und Sepp Huschle ihr Museum in der Montfortstraße
Am Wochenende öffnen Evi und Sepp Huschle ihr Museum in der Montfortstraße ©edithhaemmerle
Christbaumschmuck-Museum

Dornbirn. Nicht jeder kann ein eigenes Museum für historischen Christbaumschmuck vorweisen – Evi und Sepp Huschle können es. Dabei hat alles ganz klein angefangen. Vor 20 Jahren. Mit ein paar Kugeln, mühselig erworben auf Trödlermärkten. Aus ein paar Kugeln entstanden im Laufe der Jahre eine große Sammelleidenschaft und ein eigenes Museum mit über 7000 Kugeln. Jedes Jahr, am ersten Adventwochenende, öffnet die Familie die Tür zum hauseigenen historischen “Kugellager”. Aber auch während des Jahres wird auf Wunsch Einblick gewährt.

Erste Ausstellung
Die erste Ausstellung hatten Huschles vor elf Jahren im Stadtmuseum Dornbirn. Dort wurde die Vision für ein eigenes Museum geboren. “Das hat uns damals so fasziniert, dass wir angefangen haben in unserem Haus nach und nach Raum zu schaffen”, erzählt das Ehepaar über das gemeinsame Faible, historischen Christbaumschmuck zu sammeln. Die Freizeit wurde genützt für Ausflugsfahrten. Oft nach Nürnberg, Dresden oder Leipzig. “Den Glasschmuck besorgten wir vorwiegend in Lauscha, im Landkreis Thüringen. Der Holzschmuck stammt aus dem Erzgebirge”, erläutert Sepp Huschle die Herkunft seltener Exponate. “Über 600.000 km sind wir in 20 Jahren mit dem Auto gefahren”, fügt er noch hinzu. “Auf diesen Reisen sind einige Freundschaften mit Sammlern geschlossen worden”, auch im Klostertal und in der Ostschweiz haben wir Bande mit Gleichgesinnten geknüpft, erinnert sich Evi Huschle gerne an diese Zeit zurück.

Der erste Christbaum
Nach geschichtlichen Unterlagen wurde der erste Christbaum am 22. Dezember 1521, am Thomas-Tag, in Sélestat (Frankreich) aufgestellt. “Der Bürgermeister von Sélestat war einmal zu Besuch bei uns und schaute sich das Museum an”, merkt Sepp Huschle an und zeigt auf eine alte Urkunde. Damals war Weihnachten noch ein heidnischer Brauch. “Das Tannengrün wird verwendet, um die Geister zu vertreiben”, war dem alten Schriftstück zu entnehmen.

Nostalgie
Bei einem Rundgang durch das Museum werden die Besucher in Nostalgie versetzt. Ein Baum ist behangen mit Schmuck aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, ein anderer ist geschmückt im Jugendstil. Ein mit Holzschmuck vollbehangener Christbaum ist ebenfalls hinter Glas zu sehen. Neben Krippenfiguren aus Wachs gibt es ein Bäumchen, das mit Schmuck aus Watte behangen ist. Etwas Besonderes sind Federbäumchen. Sie sind gefertigt aus Truthahn- und Gänsefedern. “Nicht nur Kinder bekommen da leuchtende Augen”, meint das Paar und freut sich schon auf die Adventszeit, die am Sonntag eingeläutet wird, um die Menschen wieder in Kindheitsträume zurückzuführen und Einblick zu geben, wie Weihnachten anno Dazumal gefeiert wurde.

Öffnungszeiten: Ab dem ersten Adventwochenende bis Ende Jänner, Samstag, Sonn- und Feiertag, von 10 bis 18 Uhr, oder nach Vereinbarung, für Gruppen ab acht Personen (ganzjährig).Anmeldung: Tel. 05572 23128

Zur Person: Evi HuschleGeboren: 1952Familie: Verheiratet mit Sepp, drei Söhne, vier EnkelkinderWohnort: Dornbirn, Montfortstraße 34Hobbys: Historischen Christbaumschmuck sammeln, Antik- und Flohmärkte besuchen, Wandern, RadfahrenVorbild: Alle SammlerLebensphilosophie: “Zufrieden sein mit dem was man hat”

Zur Person: Sepp HuschleGeboren: 1947Familie: Verheiratet mit Evi, drei Söhne, vier EnkelkinderWohnort: Dornbirn, Montfortstraße 34Hobbys: Historischen Christbaumschmuck sammeln, MusizierenVorbild: Zufriedene MenschenLebensphilosophie: “Ehrlich währt am längsten”

Montfortstraße 34,Dornbirn, Austria

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