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Babyklappe zieht in die Kolumbanstraße

©Die Babyklappe von außen. Foto: LKH Bregenz
Bregenz - Nach der Schließung des Sanatoriums Mehrerau ist die Babyklappe nun beim Schwesternwohnheim in der Kolumbanstraße. Die Lage soll sowohl eine schnelle ärztliche Versorgung wie auch die Anonymität der Mutter gewährleisten. Seit 2008 wurden in Vorarlberg zwei Kinder auf diesem Weg zur Adoption freigegeben.

Wert legt man bei der 50.000 Euro teuren Babyklappe auf größtmögliche Sicherheit und Anonymität. Insgesamt drei Sensoren reagieren auf Bewegungen in der Babyklappe, das Öffnen der Türe und sobald etwas in das Bett des Klappe gelegt wird. Auch eine Videokamera filmt das Bett und macht den Portier aufmerksam, sobald sich etwas im Bildausschnitt bewegt. Der Winkel wurde so gewählt, dass die Mutter des Kindes nicht zu sehen ist.

Die Babyklappe von außen. Foto: LKH Bregenz
Die Babyklappe von außen. Foto: LKH Bregenz ©Die Babyklappe von außen. Foto: LKH Bregenz

Krankenhaus nur 250 Meter entfernt

Die Sensoren selbst alarmieren den diensthabenden Facharzt der Pädiatrie und eine Pflegekraft der Neonatologie des 250 Meter entfernten Landeskrankenhauses. So sei sowohl eine schnelle Erstversorgung des Säuglings gesichert, als auch der Mutter die Möglichkeit gegeben, ungesehen zu bleiben. Ab diesem Zeitpunkt ist die Kinder- und Jugendhilfe für das Wohl des Kindes verantwortlich. Sobald das Kind aus dem Krankenhaus entlassen werden kann, wird es in Obhut von Pflegeeltern gegeben.

Die Babyklappe von innen. Foto: LKH Bregenz
Die Babyklappe von innen. Foto: LKH Bregenz ©Die Babyklappe von innen. Foto: LKH Bregenz

Brief enthält Informationen für Mutter – und Kind

In der Klappe selbst findet die Mutter einen Brief. Darin findet sich sowohl ein Code wie auch ein Formular. Mit dem Code kann sie innerhalb von sechs Monaten die Freigabe zur Adoption zurücknehmen und die Elternschaft für das Kind übernehmen. Auch kann sie sich telefonisch erkunden, wie es dem Kind geht. Mit dem Formular kann sie Informationen zur Herkunft des Kindes geben. Dieses wird von der Kinder- und Jugendhilfe für das Kind aufbewahrt.

Ein Hinweisschild macht auf die Babyklappe in LKH-nähe aufmerksam. Foto: LKH Bregenz
Ein Hinweisschild macht auf die Babyklappe in LKH-nähe aufmerksam. Foto: LKH Bregenz ©Ein Hinweisschild macht auf die Babyklappe nahe des Bregenzer LKH aufmerksam.

Einzige Babyklappe Westösterreichs

Die Babyklappe in Bregenz ist die einzige Westösterreichs, die nächsten sind in Salzburg und Osttirol. Jene des Sanatoriums Mehrerau bestand seit 2008. Seitdem wurden dort zwei Kinder anonym zur Adoption freigegeben. Österreichweit sind seit Eröffnung der ersten Babyklappen im Jahr 2000 mehr als 44 Säuglinge abgegeben worden.

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