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50 Millionen für Hochwasserschutz

Bild: WVIW-Geschäftsführer DI Wolfgang Errath (links) mit Obmann StR Dir Rainer Keckeis im Gespräch.
Bild: WVIW-Geschäftsführer DI Wolfgang Errath (links) mit Obmann StR Dir Rainer Keckeis im Gespräch. ©Manfred Bauer
Ill-Walgau Wasserverband

Der Wasserverband Ill-Walgau (WVIW) koordiniert Hochwasserschutz im Walgau und im Bereich der “unteren Ill.

Feldkirch. Mit der Gründung des Wasserverband Ill-Walgau verfolgen die zwölf Ill-Anrainergemeinden von Bürs bis Meiningen sowie das Land, die Asfinag, ÖBB und die betroffenen Kraftwerksbetreiber mehrere Ziele: Der Hochwasserschutz soll gemeindeübergreifend und koordiniert ausgebaut und eine ökologische Verbesserung der Ill erzielt werden. Bis zum Jahr 2020 ist dafür ein Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro notwendig. “Seit den hundertjährlichen Hochwasserereignissen von 1999 und 2005 wurde viel in den Hochwasserschutz investiert, es stehen aber weitere große Vorhaben an”, stellt der Obmann des WVIW Stadtrat Dir. Rainer Keckeis fest.

Zwei Projekte

Geschäftsführer DI Wolfgang Errath vom Rathaus Feldkirch informierten über das vor dem Baubeginn (August 2011) stehende Projekt “Daboladabach” und das in Planung befindliche Projekt im Raum Nenzing-Frastanz. Die vier Hochwasserrückhaltebecken im Raum Bludesch-Gais (Daboladabach) haben ein Volumen von 600.000 km³ und sollen ab 2014 zur Verfügung stehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro.

Im Raum Nenzing, Schlins, Satteins und Frastanz sind Rückhalteflächen mit einem Gesamtvolumen von einer Million km³ vorgesehen. Der Baubeginn ist für 2013 geplant und deren Fertigstellung soll bis 2018 abgeschlossen sein. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro. Bei beiden Anlagen handelt es sich um gesteuerte Rückhalteflächen.

Solidarisch

Grundsätzlich gilt beispielsweise laut aktuellem Stand des Wasserrechtsgesetzes für Planungen von Hochwasserschutzprojekten das Verschlechterungsverbot für die Unterliegen. Das heißt, Projekte in der beschriebenen Größenordnung sind aus diesem Grund nur gemeinsam plan- und umsetzbar. Somit “profitieren” alle Gemeinden trotz unterschiedlicher topografischer Voraussetzungen von Hochwasserschutzbauten im gemeinsamen Streckenbereich des Wasserverbandes. Ein Beispiel: Göfis und Frastanz haben großen Nutzen von der Rückhaltefläche und den Uferdammerhöhungen im Bereich Göfis-Schildried, Feldkirch bringt diese Maßnahme ebenfalls Vorteile, da die Hochwasserwelle reduziert werden kann. Fazit, alle beteiligen sich an den Kosten. So meint denn auch Obmann Keckeis: “Hochwasserschutz funktioniert nur solidarisch”.

Im Dezember 2009 hat sich der Wasserverband Ill-Walgau konstituiert, im Februar 2010 wurde der Vorstand des Ill-Walgau Wasserverbandes Bgm. Mag. Eugen Gabriel (Frastanz), Bgm Florian Kasseroler (Nenzing), Obmann StR Dir Rainer Keckeis, GR Dr. Christoph Schneider (Nüziders), DI Gernot Ladinig (Illwerke) StADir Dr. Erwin Kositz (Bludenz) und Dr. Martin Kirchmair (Asfinag), einstimmig gewählt.

Bild: WVIW-Geschäftsführer DI Wolfgang Errath (links) mit Obmann StR Dir Rainer Keckeis im Gespräch.
(Foto: SM)

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