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Verunreinigtes Bahnhofsgelände sorgt für Ärgernis

Verunreinigungen und verschmierte Wände am Banhofsgelände sind nur einige Ursachen, die Passanten als sehr unangenehm empfinden. Verunreinigungen und verschmierte Wände am Banhofsgelände sind nur einige Ursachen, die Passanten als sehr unangenehm empfinden. - © cth
Dornbirn. „Immer mehr Menschen nutzen die Fahrradunterführung beim Bahnhof Dornbirn und umliegende Bereiche als Sitzplatz, wo man ungestraft Alkohol trinken, essen, Müll entsorgen und Drogen konsumieren kann. Offenbar wird die Radunterführung nicht überwacht.

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Für die Radfahrer ist dies nicht nur unangenehm, es können auf dem rutschigen Belag auf dieser Verkehrsfläche auch gefährliche Situationen dadurch entstehen. Fußgänger und Schüler fürchten diesen Bereich, da man von den dort weilenden Zeitgenossen öfters auch angepöbelt wird“, wendet sich Klaus Zimmermann ans Bürgerforum. „Besonders schlimm ist es, wenn man in die Gilmstraße, in den Abschnitt entlang der Lärmschutzwand, gehen muss. Die Mauern dort sind von den besagten Zeitgenossen so verunreinigt, dass man auch nach einem ergiebigen Regen angesichts des Gestanks fast erbrechen muss. Verstärkt wird das Ekelgefühl durch herumliegende Flaschen, Dosen und Scherben sowie durch Erbrochenes und Hundekot“, beschwert er sich und fragt sich wer für etwaige Schäden durch die verschmutzte Fahrbahn haftet und wer für den Ersatz für die zerschnittenen Fahrradreifen aufkommt. Auch Wolfgang Juen schließt sich dem an. „Ja, diese Situation ist nicht wirklich einladend. Ich würde vorschlagen, dass das Haus der Jungen Arbeiter den Auftrag erhält, den Bereich 80 Meter um das Haus auch in Ordnung zu halten, Flaschen zu entsorgen, Glassplitter zu entfernen, Urin mit Wasser abzuwaschen und Müll zu entsorgen. Also alles, was in diesem Bereich irgendwie nicht ganz in Ordnung ist. Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch ein gewisser sozialer Druck entsteht, der von den zuständigen Sozialarbeitern an die richtige Stelle geleitet, zu einer gewissen Verantwortlichkeit entwickelt“, so Juen. Marco Maier meint dazu: „Ich kann die Zustände bei der Fahrradunterführung zwar nicht beurteilen, da ich diese normalerweise nicht benutze, jedoch ist so etwas absolut unzumutbar für jene Menschen, welche diese Unterführung passieren müssen. Die von Herrn Zimmermann angesprochene Problematik wird jedoch kurz- und mittelfristig nicht dadurch gelöst werden, sondern müssen nachhaltige Lösungen dafür gefunden werden. So werden sich diese Menschen bei einer Deplatzierung einen anderen Platz suchen und dort für Probleme sorgen. Deshalb wäre ein vielleicht etwas abgelegener Platz sicher eine machbare Lösungsmöglichkeit“, so Maier.

 

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