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Unfallschwerpunkt an L190 entschärft

An der Abfahrt Felsenau von der L190 hatten sich schwere Unfälle gehäuft.
An der Abfahrt Felsenau von der L190 hatten sich schwere Unfälle gehäuft. ©Henning Heilmann
Frastanz. (he) Acht zum Teil schwere Unfälle an der Abfahrt der L190 in Richtung Felsenau/Letze in Höhe des Forstamt Feldkirch haben Folgen: Bis Mitte kommenden Jahres eine Ampel kommt, hat das Straßenbauamt eine provisorische einspurige Lösung eingeführt.
Abfahrt Felsenau von L190 entschärft

Mehrere schwere Unfälle in Folge an der Abzweigung in die Felsenau von der L190 hatten eine Diskussion im Bürgerforum zur Folge. So wurde bereits im August das Problem von einem aufmerksamen Beobachter beschrieben: Die Unfälle passierten meist nachmittags, wenn sich der Verkehr aus Feldkirch heraus auf der linken Spur in Richtung Autobahnauffahrt staute und Linksabbiegern aus der Gegenrichtung die Sicht auf den geradeaus durchfahrenden Verkehr nach Frastanz versperrt war.

Provisorische Lösung

Nach einer Analyse der Gefahrensituation wurde nun die Kreuzung L190 Abfahrt Felsenau entschärft: Bis Mitte kommenden Jahres im Zuge eines erweiterten Umbaus einschließlich Verbreiterung der Autobahnauffahrt eine Ampel an der betroffenen Kreuzung eingeführt wird, hat das Straßenbauamt eine provisorische Lösung umgesetzt, welche folgende Maßnahmen umfasst: Rückführung der L190 auf eine Spur bis zur Abfahrt Felsenau durch Betonleitelemente, Einführung einer neuen Rechtsabbiegespur in die Felsenau, Entschärfung Kreuzungsbereich, Unterbindung des auf der rechten Spur geradeaus durchfahrenden Verkehrs nach Frastanz durch Errichtung von Pollern in Höhe der Abfahrt Felsenau bzw. Fellengatter.

Bald wieder zweispurig

Aufgrund des zähen Rückstaus am Nachmittag wird die neue einspurige Lösung im Bürgerforum bereits wieder diskutiert. „Wenn Mitte 2017 der erweiterte Umbau des Kreuzungsbereichs einschließlich einer Ampellösung an der Abfahrt Felsenau erfolgt, werden für den ausfahrenden Verkehr wieder zwei Spuren zur Verfügung stehen“, erklärte DI Wolfgang Jenny vom Landesstraßenbauamt auf Anfrage.

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