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Olympische Spiele: Der "Gold-Rodel" kommt aus Hohenems

©KÄSTLE/AP
David Gleirscher holte vergangenen Sonntag sensationell Gold im Rodel-Einsitzer. Rainer Nachbaur, Leiter der Produktion und Entwicklung bei Kästle, erklärt im VOL.AT-Gespräch welche Kufen der Medaillengewinner unter sich hatte. 
Mit Emser Rodel zu Gold
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Gold für Gleirscher

“Gold für Österreich” hieß es beim Rodel-Einsitzer-Bewerb vergangenen Sonntag bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Und ein bisschen von dem Gleirschers Gold-Medaille gehört jetzt auch Vorarlberg. Der “Gold-Rodel” von David  Gleirscher wurde von der Firma Kästle in Hohenems entwickelt und produziert.

Individuell auf die Athleten angepasst

Dieser Rodel, auf dem zu olympisches Gold gefahren wurde, ist kein Massenprodukt. Er wird individuell auf jeden einzelnen Athleten angepasst. Vor allem die sogenannte Schale wird genau auf den Körper des Sportlers angepasst. Kästle baut für jeden Rodler eine individuelle Schale: “Die Schale ist ja keine Zwangsjacke, sondern der Sportler muss sich wohlfühlen, damit er seine Leistungen abrufen kann”, erklärt Rainer Nachbaur im VOL.AT-Gespräch.

Hightech auf zwei Kufen

Glasfaser, Stahl und Holz: Das sind die Bestandteile des Rennrodels. Das Material sollte gleichzeitig stabil, flexibel und in den Kurven gut lenkbar sein. “Dieses Setup zu finden ist gar nicht einfach”, betont Nachbaur. Es werden laufend Tests durchgeführt wie man das bestehende Material noch besser abstimmen kann. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hat er mehr als ein halbes Jahr in die Entwicklung der neuen Schalen sowie Tests in Windkanälen gesteckt. Rainer Nachbaur kann auf eine jahrelange Kooperation mit dem Rodelverband und Erfahrung in der Entwicklung von Sitzschalen zurückgreifen.

»Die Schale ist keine Zwangsjacke«

Tests trugen bereits Früchte

Durch die intensiven Tests konnte Kästle schon früh Erfolge verbuchen: Weltcup-Punkte, zwei EM-Medaillen und WM-Gold bei der Heim-Weltmeisterschaft in Innsbruck. Der größte Erfolg ist jetzt bestimmt das Olympia-Gold. Markus Prock, Sportdirektor des Österreichischen Rodelverbandes, lobt die Zusammenarbeit mit dem Hohenemser Unternehmen.

Äußere Faktoren beeinflussen ebenfalls

Die Strecke in Pyeongchang wurde bei den Olympischen Spielen das zweite Mal befahren. Daher musste noch genauer auf die Bedingungen vor Ort geachtet werden. Wie hart ist das Eis, wie verhält sich der Rodel in den Kurven und wie muss ich ihn einstellen? Vor jedem Lauf musste dies analyisiert und in der Folge darauf reagiert werden. “Die Techniker des Österreichischen Rodelverbandes sind darauf spezialisiert den Rodel genau auf die Verhältnisse abzustimmen”, sagt Nachbaur abschließend. (VOL.AT)

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