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Reinhard Haller zum geplanten Steinbruch: "Man will die Kanisfluh kastrieren"

©VOL.AT/Madlener
Mellau - Die Kanisfluh ist das Wahrzeichen der Talschaft Bregenzerwald. Am Fuße des Berges möchte ein Bregenzerwälder Bauunternehmen einen Steinbruch errichten. Die Bürgerinitiative "Üsa Kanisfluh" wehrt sich dagegen. Am Donnerstag wurde aus diesem Anlass eine Kunstausstellung eröffnet.
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Streit um geplante Kiesgrube
Schnepfau will letzte Karte ausspielen

Der geplante Kiesabbau in Schnepfau sorgt seit Monaten für Diskussionen. Widerstand kommt von verschiedenen Seiten. Alpenschutzverein, Alpenverein und der Naturschutzbund haben sich mit der Bürgerinitiative “Üsa Kanis” zusammengetan und wehren sich gegen den geplanten Steinbrauch auf Fuße das Hinterwälder Hausberges. Bereits am 22. Juli wurde mit einer Lichterkette auf der Kanisfluh auf den geplanten Steinbruch aufmerksam gemacht.

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Vergleich mit Taliban und IS

Im Rahmen einer Ausstellungseröffnung in Mellau verglich Reinhard Haller den Versuch einen Angriff auf das Wahrzeichen Kanisfluh zu starten mit dem, “was die Taliban gemacht haben im Jahr 2001 in Afghanistan.” Damit bezog er sich auf die Sprengung antiker Buddha-Statuen in Bamiyan durch die radikalen Islamisten. Auch die Zerstörung der historischen Stätten von Palmyra durch den IS zog er als Beispiel heran.

Zur Eröffnung sprach Psychiater Reinhard Haller, selbst gebürtiger Mellauer, auch zum Thema “Der Einfluss der Landschaft auf den Menschen und des Menschen auf die Landschaft”. Gegenüber VOL.AT erklären Reinhard Haller, Architekt Hermann Kaufmann, Bürgerinitiativen-Initiator Markus Zwischenbrugger und Umweltaktivistin Hildegard Breiner, warum es für sie unvorstellbar ist, dass an der Kanisfluh ein Steinbruch entsteht.

 

“Man will die Kanisfluh kastrieren”

“Nicht geglaubt, dass jemand eine solche Idee haben kann”

“Der Informationsstand der Bevölkerung war nicht so, wie er sein sollte”

“Dieses geologische Wunder ist uns ein heiliger Berg”

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