Jede Menge „Kürbsa“ beim Kürbisfest

Von Gemeindereporter Edith Rhomberg
Das Kürbisfest entwickelt sich zu einem der Höhepunkte des OGV.
Das Kürbisfest entwickelt sich zu einem der Höhepunkte des OGV. - © Edith Rhomberg
Der OGV lädt zum Schnitzen von Kürbissen zu Elmars Stadel ein.

Lustenau. Suppe ist längst nicht jedermanns Sache. Und die jedes Kindes schon gar nicht. Beim Kürbisfest ist das anders. Allen schmeckt die Suppe, die Cornelia Mayer, Obfrau des Obst- und Gartenbauvereins gekocht hat. Aus neun Hokkaido Kürbissen hat sie rund 20 Liter würzige Suppe vorbereitet, die allen hier vorzüglich schmeckt. Diese leckere Suppe und einen Saft bekommt beim Kürbisfest jedes Kind, das beim Schnitzen mitmacht.

Das Prachtwetter am letzten Samstag macht es möglich, dass Mütter, Väter und Großeltern mit ihren Kindern in Scharen zu Elmar Scheffknechts Stadel in die Forststraße pilgern. „Hier haben die Kinder ein Paradies“, sagt Obfrau Conny über die Wiese mit viel Platz in der Nähe des Alten Rheins. Gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern des OGV hat sie das Kürbisfest, es ist bereits das sechste, organisiert.

„Den Brauch des Kürbisschnitzens gibt es in Lustenau schon lang“, weiß Ehrenobmann Manfred Kremmel. Er erinnert sich an die Jahre zwischen etwa 1955 und 1960. „Mit den als Gesichter geschnitzten und mit einer Kerze beleuchteten Kürbissen zogen wir als Kinder bei Dunkelheit von Haus zu Haus. Wir bekamen dann 50 Groschen oder einen Schilling“, erzählt er von früher. Dann geriet der Brauch in Vergessenheit. „Eine ovale, grün gestreifte Sorte haben wir verwendet“, sagt er und er hat Lust, den Anbau dieser speziellen Kürbisart zu probieren.

Die zufriedene Bilanz

Die zuerst gründlich gewaschenen Kürbisse aufschneiden, aushöhlen, Gesichter schnitzen und auf Wunsch mit etwas Farbe verzieren. Das hört sich nicht allzu schwierig an. Aber beim kniffligen Schneiden gehen Mütter und Väter den Kindern etwas zur Hand. Bald sind die Exemplare in verschiedenen Ausführungen fertig. 103 Kürbisse sind es insgesamt geworden. Sie werden, von innen beleuchtet, bald vor den Häusern aufgestellt zu sehen sein.

Als nächste Aktivitäten des Vereins kündigt Cornelia Mayer an:

11. Oktober – Wickel, Auflagen und andere traditionelle Heilmittel

8. November – Räuchern und Rau(h)nächte

Weitere Informationen: www.ogv.at/verein/lustenau

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