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Investoren wollen Gösser bis 2013 wieder flottmachen

Das Gösserbräu steht seit September 2011 leer. Immer stärker zeichnet sich eine Lösung ab. Das Gösserbräu steht seit September 2011 leer. Immer stärker zeichnet sich eine Lösung ab. - © VN/Stiplovsek
Bregenz (VN-tm) – Bis September wollen Bregenzer Investoren mit Brau Union Gesellschaft bilden.

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Allen Unkenrufen zum Trotz: Sofern alles klappt, sprudelt im Frühsommer 2013 wieder der Gerstensaft im Bregenzer Gösserbräu. Zuletzt war es merkwürdig still geworden um die derzeit wohl prominenteste leerstehende Immobilie der Landeshauptstadt. Doch Rechtsanwalt Alfons Simma (63) und die Brau Union in Linz beteuern: „Wir sind auf gutem Wege.“ Seit September 2011 steht das Gösser leer, weil sich die Greber Gastronomie als Pächterin und die Brau Union nicht über die Fortsetzung einigen konnten.

Patient in der Innenstadt

Weder Pächter noch Käufer wollten sich finden. Eine Investitionssumme von 1,6 Millionen und ein kolportierter Kaufpreis von 900.000 Euro bremsten jedes Engagement. Denn der Zustand der Immobilie ist bemitleidenswert. Der Festsaal im ersten Obergeschoß wäre so oder so baupolizeilich geschlossen worden, die Küche im Keller und eine Lüftungsanlage aus den 1950er-Jahren entsprachen längst nicht mehr den Gepflogenheiten.

Doch nun zeichnet sich eine Lösung ab. Alfons Simma hat gemeinsam mit Claus Haberkorn eine Investorengruppe um sich geschart. Auch die Bregenzer sollen sich über eine Art Volksaktie beteiligen können. „Gemeinsam wollen wir mit der Brau Union eine Immobiliengesellschaft gründen und das Gösser verpachten. Der Wirt ist noch nicht gefunden. „Da sind wir in Gesprächen“, bleibt Simma wortkarg. Bedauerlicherweise fühlt sich Wunschkandidat Michael Salzgeber im Kornmesser gut aufgehoben.

Wer zahlt wie viel?

Der weitere Fahrplan: „Wir werden jetzt unsere Vorstellungen auf den Tisch legen. Simma bringt nach eigenem Bekunden auch einen ganz großen Investor mit ein. Im Gegenzug will er von der Brau Union klar wissen, welchen Kostenanteil sie zu tragen bereit ist. Daran orientiert sich auch die Volksaktie. Simma schätzt die Investitionen „ohne Einrichtungen auf drei Millionen Euro“ ein. „Die Rendite wird am Anfang sicher sehr klein sein.“ Und „auch der Wirt muss leben und Freude am neuen Job haben“. Wird man sich einig, sollen über den Winter die Bauarbeiten durchgeführt werden. Seitens der Brau Union bestätigt Pressesprecherin Veronika Fiereder eine „sehr gute Gesprächsbasis“. Auch den ehrgeizigen Zeitplan würde die Brau Union gern einhalten. Dass die Gösser-Immobilie zwischenzeitlich wieder auf „laendleimmo.at“ im Internet auftauchte, sei reine Routine. Denn „unterschrieben ist noch nichts“. Simma und Brau Union wollen bis September 2012 Nägel mit Köpfen machen, „so oder so“.

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