Schwerpunktaktion im Bezirk Feldkirch: Alko-Lenker ergriff die Flucht. - © VOL.AT/ Philipp Steurer (Themenbild)
Der stark alkoholisierte Autofahrer war mit überhöhter Geschwindigkeit auf der L190 in Richtung Feldkircher Stadtzentrum unterwegs. Als die Polizei versuchte, den Autofahrer mit deutlichen Hinweisen zum Anhalten zu bringen, blieb er nicht etwa stehen, sondern drückte aufs Gaspedal. Zwei Polizeistreifen folgten ihm und konnten ihn schließlich stoppen. Der Lenker wies einen Blutalkoholgehalt von 2,66 Promille auf. Daneben besaß er keinen Führerschein.
Daneben fiel ein anderer, ebenfalls alkoholisierter Fahrzeuglenker durch einen erheblichen Schaden an der rechten vorderen Stoßstange auf, der sichtlich von einem Unfall herrührte. Aufgrund der frischen Beschädigungen vermutet die Polizei, dass der Unfall erst unmittelbar vor der Kontrolle passiert sein muss. Ein Alkohol-Vortest ergab einen Wert von 1,7 Promille, eine weitere Untersuchung verweigerte der Lenker.
Insgesamt hat die Polizei Feldkirch bei der Schwerpunktaktion in der Nacht auf Sonntag rund 660 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden in 379 Fällen Alkoholuntersuchungen durchgeführt. Elf Lenker hatten mehr als 0,8 Promille im Blut, fünf davon mehr als 1,6 Promille. Ein Lenker wies eine Alkoholisierung von mehr als 0,5 Promille auf. Zwei Lenker verweigerten einen Alko-Test. Ihnen wird damit die selbe Strafe, wie bei einer Alkoholisierung von mehr als 1,6 Promille auferlegt. Acht Pkw-Lenkern wurde der Führerschein an Ort und Stelle entzogen.
Daneben wurden fünf Fahrzeuglenkern die Kennzeichen abgenommen, bei insgesamt 17 Fahrzeugen wurde ein Antrag auf Überprüfung der Verkehrszulässigkeit gestellt. Es erfolgten 48 Anzeigen nach der Straßenverkehrsordnung und dem Kraftfahrgesetz sowie 40 Organstrafverfügungen.
An der Alkohol-, Suchtmittel- und Kraftfahrzeugkontrolle beteiligten sich 13 Polizeibeamt(e)Innen des Bezirkes Feldkirch, fünf Beamte der Städtischen Sicherheitswache Feldkirch, vier PolizeischülerInnen sowie ein Kraftfahrzeug-Sachverständiger des Amtes der Vorarlberger Landesregierung.
(VOL.AT/ Polizei)
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