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Zweieinhalb Kilometer über dem See

Rund 2400 Meter über dem Bodensee sind alle stumm vor Staunen. Pilot Günter Schabus (45): "Eine 94-jährige Dame ist kürzlich mit mir gefahren und war so begeistert, dass sie sich einen Ballon auf den Arm tätowieren ließ."  

Solche Erlebnisse brauchen perfekte Wetterverhältnisse. Und am Wochenende waren sie perfekt. Am Vorabend hatte noch ein Unwetter gewütet. In die Wetterstation, die Schabus mit den aktuellen Informationen versorgt, war der Blitz eingeschlagen, doch Kachelmann gab schließlich sein Ok: Prachtwetter!

Beim Ballonfahren werden keine Risiken eingegangen. Franz Schweiger (40) hatte zwei mal voller Erwartung morgens um fünf Uhr zum Hörer gegriffen. Zweimal legte er sich wieder schlafen, weil das Wetter eine Fahrt nicht zuließ. Nur blauer Himmel und klare Sicht bescheren ein traumhaftes Erlebnis.

Friedlicher Luftriese

Auf einer Wiese im Schweizer Widnau wird der Ballon mit zwölf Millionen Litern heißer Luft gefüllt. Über das Rheintal hinweg schwebt er mit 20 Stundenkilometern auf den Bodensee zu. Als die Sonne gegen acht Uhr schon kräftig brennt, ist die Mannschaft in solch luftigen Höhen, dass alle den Sunblocker aufzutragen vergessen. „Es kann vorkommen, dass der Ballon eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern erreicht. Doch über dem See ist meistens Flaute“, erzählt Schabus. Nicht heute – er steuert von der Rheinmündung direkt auf Lindau zu.

Die Lüfte entscheiden

Kann Schabus steuern? „Nein, ich kann uns nur drehen.“ Die zwölf Luftfahrer legen ihren Weg vollständig in die Hände der Lüfte. Und in dieser Tatsache liegt auch die Magie der Ballonfahrens. Die Herren der Lüfte meinten es gut mit der Crew: Sie entschieden sich für zwei Runden über der Bregenzer Bucht bei einem Blick, der gar bis Konstanz reichte.

Und sie scheren sich nicht um menschliche Grenzen. Wegen der Wind-Verhältnisse musste der Ballon in der Schweiz starten, überflog Vorarlberg und steuerte auf Deutschland zu. „Egal, wo wir landen, die Grundstücksbesitzer fühlen sich oft sogar geehrt, dass wir ihre Wiese auserkoren haben.“

Zehn Kilometer vor Wangen kommt die Bäuerin Hedwig Burtsch (78) gleich nach der majestätischen Landung gelaufen: „Wie schön. So was habe ich hier noch nie erlebt.“ Hier werden auch alle Mitfahrer zu Grafen der Lüfte geadelt. Stilecht wird eine Haarsträne angezündet und mit Bier gelöscht. Auf dass die Passion ein Leben lang anhalte.

20 Prozent billiger

Für „VN“-Abonnenten gibt es vergünstigte Fahren im „VN“-Ballon. Bei minus 20 Prozent fährt es sich noch schöner.

Weitere Informationen, auch zu Rabatten für „VN“-Abonnenten, unter 05523/51121 und info@ballooning.at bzw. auf www.ballooning.at.

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