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Vorsicht bei winterlichen Straßenverhältnissen

VCÖ rät zur Vorsicht bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen.
VCÖ rät zur Vorsicht bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen. ©Symbolbild/Bilderbox
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mahnt in seiner neuesten Aussendung zur Vorsicht bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen. Die Gefahr, die von vereisten und verschneiten Straßen ausgeht, dürfe nicht unterschätzt werden - was etwa auch die Unfallstatistik der vergangenen Jahre beweise. Hier ist ein trauriger Trend festzumachen - die Zahl der Unfallopfer steigt von Jahr zu Jahr.

So zeigt eine VCÖ-Untersuchung, dass alleine in den Jahren 2006 bis 2010 169 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Schneefahrbahn tödlich verunglückt sind, 14.510 wurden verletzt – was der Einwohnerzahl einer österreichischen Kleinstadt entspricht. Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Der Bremsweg vervielfacht sich bei den widrigen Verhältnissen. Deshalb rät der VCÖ auch dringend dazu, das Tempo zu reduzieren und die Geschwindigkeit dem Umständen entsprechend anzupassen.

Beispielsweise ist der Bremsweg auf Schneefahrbahn bei Tempo 50 mehr als verdoppelt. Um den gleichen Anhalteweg wie auf trockener Fahrbahn zu haben, gilt als Faustregel, das Tempo um die Hälfte reduzieren. Viel mehr als sonst muss auch der Abstand zu den Fahrzeugen beachtet werden.

Die VCÖ-Analyse zeigt, dass der Anhalteweg (Reaktionszeit plus Bremsweg) auf Schneefahrbahn bei Tempo 30 mit 23 Meter doppelt so lange ist wie auf trockener Fahrbahn. Bei Tempo 50 verlängert sich der Anhalteweg auf Schneefahrbahn um das zweieinhalb Fache, bei Tempo 80 um das Dreifache und bei Tempo 130 sogar fast um das Vierfache.

Natürlich sind hier auch die Winterdienste in der Pflicht, Fahrbahnen, Radwege und Radfahrstreifen sind zu räumen – damit auch im Winter etwas für die Umwelt getan werden kann.

 

Zahl der Toten auf Schneefahrbahn gestiegen

2010: 44 Verkehrstote / 4.274 Verletzte / 3.154 Verkehrsunfälle Jahr

2009: 38 Verkehrstote / 3.007 Verletzte / 2.157 Verkehrsunfälle Jahr

2008: 33 Verkehrstote / 1.993 Verletzte / 1.350 Verkehrsunfälle Jahr

2007: 25 Verkehrstote / 2.078 Verletzte / 1.505 Verkehrsunfälle Jahr

2006: 29 Verkehrstote / 3.158 Verletzte / 2.282 Verkehrsunfälle

Summe: 169 Verkehrstote / 14.510 Verletzte / 10.448 Verkehrsunfälle
Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2012

 

Anhalteweg verlängert sich bei Schneefahrbahn massiv

(Anhalteweg = Reaktionszeit plus Bremsweg)

30 km /h
Trockene Fahrbahn: 10 Meter
Schneefahrbahn: 23 Meter
Geschwindigkeit nach 10 Meter: 26 km /h

50 km/h
Trockene Fahrbahn: 21 Meter
Schneefahrbahn: 58 Meter
Geschwindigkeit nach 21 Meter: 44 km /h

80 km/h
Trockene Fahrbahn: 43 Meter
Schneefahrbahn: 139 Meter
Geschwindigkeit nach 43 Meter: 70 km /h

100  km/h
Trockene Fahrbahn: 62 Meter
Schneefahrbahn: 212 Meter
Geschwindigkeit nach 62 Meter: 88 km /h

130  km/h
Trockene Fahrbahn: 98 Meter
Schneefahrbahn: 351 Meter
Geschwindigkeit nach 98 Meter: 115 km /h
Quelle: VCÖ 2012

 

Bei Schneefahrbahn Tempo etwa auf die Hälfte verringern

Um gleichen Bremsweg wie bei trockener Fahrbahn zu haben ist bei Schneefahrbahn folgendes Tempo nötig

30 km/ h trockene Fahrbahn à 18 km/h Schneefahrbahn
50 km/h trockene Fahrbahn à 28 km /h Schneefahrbahn
80 km /h trockene Fahrbahn à 42 km/h Schneefahrbahn
100 km/h trockene Fahrbahn à 52 km/h Schneefahrbahn
120 km/h trockene Fahrbahn à 61 km/h Schneefahrbahn
130 km/h trockene Fahrbahn à 66 km/h Schneefahrbahn

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