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Vorarlberg: US-Richter schmetterte Klage von Miller gegen Head ab

Ein US-Gericht hat die Klage von US-Superstar Bode Miller gegen den Vorarlberger Ausrüster Head abgewiesen.
Ein US-Gericht hat die Klage von US-Superstar Bode Miller gegen den Vorarlberger Ausrüster Head abgewiesen. ©Archiv: AP Photo/Giovanni Auletta
Das geplante Comeback von US-Star Bode Miller auf Skiern der Marke Bomber dürfte deutlich komplizierter geworden sein. Ein Richter in Santa Ana hat die von Miller gegen seinen (Ex-)Ausrüster Head mit Sitz im Vorarlberger Kennelbach eingebrachte Klage am Freitag abgewiesen.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, legte David Carter fest, Miller sei nicht berechtigt, in Kalifornien gegen die Firma mit Sitz in Vorarlberg zu klagen. Das mittlerweile 39-jährige “Enfant terrible” des alpinen Skisports hatte Head im September geklagt, weil er sich laut Gerichtsdokumenten in der freien Ausübung seines Berufs eingeschränkt gesehen hatte

Kein schnelles Comeback

Miller hatte seinen Vertrag mit Head im Jahr 2015 vorzeitig unter der Auflage beendet, dass er bis inklusive 2017 auf keinen anderen Skiern als Head Weltcup-Rennen fahren wird. Danach beteiligte er sich am Start-up-Unternehmen Bomber und will offenbar auf Latten dieser Marke wieder antreten.

Zuvor hatte sich US-Chefcoach Sasha Rearick bezüglich eines Comebacks offen gezeigt. “Es gibt immer eine Chance bei Bode – immer. Aber zum jetzigen Zeitpunkt erwarten wir sobald keine Sensationsrückkehr”, sagte er in Gröden. Rearick deutete an, dass Miller noch immer den notwendigen Grundspeed habe, und meinte, der sechsfache Olympia-Medaillengewinner könnte “möglicherweise” im Jänner zurückkommen.

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