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Vorarlberg: Photovoltaik-Anbieter werfen VKW "unlauteren Wettbewerb" vor

©Steurer/VKW
Ein Newsletter der VKW sorgt derzeit für Unruhe in Vorarlberg. Wie ORF Vorarlberg berichtet, sprechen Photovoltaikanbieter im Zusammanhang mit Kundendaten von "unlauterem Wettbewerb".

Derzeit gibt es neben der VKW etwa 25 kleinere Photovoltaikanbieter in Vorarlberg. Diese scheinen nicht erfreut über ihren großen Mitbewerber zu sein. Der Grund dafür: Ein Newsletter, in dem die VKW für eine Batteriespeicher-Förderung des Bundes wirbt.

Die Vorarlberger Kraftwerke haben die Tochter Stromify ins Leben gerufen. Diese soll den Vertrieb besagter Batteriespeicher ankurbeln. Im ORF Vorarlberg-Interview kritisieren die restlichen Photovoltaikanbieter, dass die VKW sensible Kundendaten weiteregebe.

Prüfung der Klage

Viele Kunden würden all ihre Stromangelegenheiten über die VKW Ökostrom regeln, sagte Andreas Müller vom Photovoltaikanbieter Hansesun im ORF-Interview. Da die Vorarlberger dort bessere Konditionen bekämen, würde die VKW alle eigenen Kunden zu VKW Ökostrom schicken. Diese nehme die Daten her und schicke einen Newsletter mit Stromify an die Kunden von Hansesun und verkaufe ihnen Stromspeicher. Müller will nun eine Klage gegen die VKW prüfen.

Die VKW kann die Vorwürfe der anderen Anbieter nicht verstehen. Man informiere die Kunden lediglich über die neue Förderung und ist ihnen bei der Abwicklung behilflich, sagt VKW-Pressesprecher Andreas Neuhauser. Der Kunde könne selbstverständlich selber entscheiden, wo er seine Produkte kauft.
Außerdem seien die Daten sehr wohl die eigenen Kundendaten. Man wolle so erreichen, dass möglichst viele Fördergelder nach Vorarlberg fließen. Dabei gehe man datenrechtlich vollkommen legal vor.

(Red.)

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