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Vorarlberg knapp an Asyl-Quotenerfüllung dran

Vorarlberg steht knapp vor der Erfüllung der Asyl-Quote.
Vorarlberg steht knapp vor der Erfüllung der Asyl-Quote. ©Hartinger
Das einzig konkrete Ergebnis des mit einem Eklat zwischen Kanzler und schwarzen Ländern geendeten Asylgipfels vom 24. Juni war, dass die Bundesländer bis Ende Juli 6.500 zusätzliche Asylplätze zur Verfügung stellen werden. Eine Woche vor Ende dieser Deadline ist man vom Ziel freilich wieder einmal weit entfernt.

Wie das Innenministerium am Freitag auf Anfrage der APA bekannt gab, fehlen mit Stand heute 3.500 Plätze und damit mehr als die Hälfte. Ein Hoffnungsschimmer ergibt sich aus der vom Innenressort gestarteten Suche nach Privatunterkünften. Gezählt wurden hier bisher insgesamt 117 private Quartierangebote mit einer maximalen Kapazität von 1.985 Plätzen. Diese Unterkünfte werden jetzt von jenen Ländern, die unter 100 Prozent Quotenerfüllung liegen, geprüft.

Vorarlberg knapp dran

Derzeit sind es überhaupt nur noch zwei Länder, die ihre Vorgaben einhalten, wenn man die vom Bund errichteten Notquartiere wie Zeltlager und Turnsäle abzieht. An der Spitze liegt Niederösterreich dank der völlig überfüllten Bundesbetreuungsstelle in Traiskirchen gefolgt von Wien. Relativ knapp an der Quotenerfüllung dran sind Vorarlberg, die Steiermark und Oberösterreich. In dieser Quoten-Aufstellung die stärkste Abweichung zum Soll weisen das Burgenland, Salzburg und Kärnten auf, die jeweils unter 90 Prozent liegen.

Gesamt leben derzeit 1.083 Flüchtlinge in Zelten. 133 sind in Turnsälen der Polizei untergebracht. (APA)

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