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Vorarlberg im EU-Hinterfeld

Vorarlberg zählt bei den in der Technologie beschäftigten Akademikern nicht zu den „Top 10“ der EU-Regionen. EU-Regionen-Vergleich. [PDF 248 KB]

Das Ländle auf Platz 194 von 211 Regionen. Dieses „Ranking“ des Europäisches Statistischen Amtes präsentierte der Vorarlberger EU-Parlamentarier Mag. Herbert Bösch gestern in seiner Halbjahresbilanz. Etwas besser sei die Situation in High-Tech-Sektoren im verarbeitenden Gewerbe, hier liegt Vorarlberg auf Platz 59. Auch hier haben etwa die deutschen Regionen Freiburg und Schwaben die Nase vorne. Relativ gut schneide Vorarlberg bei der Kaufkraft ab: Da liegt das Land auf Platz drei. Bösch sieht vor allem im Bereich der Bildung Schwächen. „Wie die Bundesregierung hier mit den Lehrern umgeht, ist geradezu unerträglich.“

Und was die Schaffung von Verkehrswegen betrifft, wiederholte Bösch gestern seine Kritik an der „Straßenlastigkeit“. „Ständig nur vom Bau der S 18 und einer zweiten Pfändertunnelröhre zu reden, hat nichts mit Verkehrspolitik zu tun. Warum werden nie Alternativen durchgerechnet? Allein mit 100 Millionen Euro könnten alle Leute die öffentlichen Verkehrsmittel über Jahre gratis benützen“. Es müsse ein klares Signal Richtung Bahn gesetzt werden.

EU-Gelder nutzen

Unbefriedigend ist für Bösch auch die mangelnde Nutzung von EU-Geldern. Von den für 2001 gewidmeten Strukturgeldern hat Vorarlberg bis Mai dieses Jahres nur 67,3 Prozent ausgeschöpft. „Sowohl die Gelder für Strukturprojekte als auch jene aus den INTERREG-Programmen verfallen, wenn sie bis 31. Dezember von Vorarlberg, beziehungsweise Österreich abgerufen werden.“ Da die Länder und der Bund stets mitfinanzieren müssen, werde er den Verdacht nicht los, dass man sich dies „ersparen“ will. „Diese Politik führt streng an den Interessen der Bevölkerung vorbei“.

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