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Videobeweis für zweite Liga

Sorgte zu Beginn der Eishockeysaison die neue Regelauslegung für Diskussionen, so waren es in letzter Zeit mehrere schwere Verletzungen. Schmutzige Fouls sollen künftig mit Videobeweisen entlarvt werden.

Bei der Doppelrunde am Wochenende eskalierte die Situation – Hauptleidtragende waren die Dornbirn Bulldogs. Der kanadische Stürmer Morgan Warren musste im Kapfenberg-Spiel nach einem Kniecheck ins Spital, ihm folgte wenige Sekunden vor Schluss Martin Sturm. Der Youngster lag nach einem schweren Check von hinten minutenlang auf dem Eis und wurde behandelt, mit einer schweren Gehirnerschütterung und einem Ellenbruch dürfte die Saison für ihn gelaufen sein. Dornbirn-Coach Kjell G. Lindqvist entsetzt: “Er hatte seine Zunge verschluckt, zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Solche brutalen Checks von hinten müssen mit langen Sperren geahndet werden – in Schweden oder der DEL ist das schon lange üblich.”

Am Sonntag setzten sich die Nationalligavereine in Lustenau zusammen, um Maßnahmen zu beraten. Herausgekommen ist eine neue Regelung für Video-Beweise: Ab der übernächsten Runde verpflichten sich sämtliche Klubs, die Heimspiele aufzuzeichnen und direkt nach Spielende dem Schiedsrichter sowie beiden Teams eine CD zur Verfügung zu stellen.

Gegen schmutzige Fouls
Dies dient sowohl zur Verfolgung von versteckten Fouls als auch für die Schulung der Schiedsrichter. Obmann Renato Hagen begrüßt das Projekt: “Ich sehe das positiv, in der Bundesliga haben wir das schon länger. Zum einen wissen die Spieler, dass sie bei schmutzigen Aktionen Rechenschaft gezogen werden, zum anderen ist es für die Referees wichtig, dass Fehler besprochen werden können.”

Herbert Oberscheider, der das Projekt initiiert hat, erhofft sich weniger Aktionen wie im Messestadion. Lindqvist fordert auch eine klare Linie der Unparteiischen: “Normales Körperspiel ist nicht verboten. Faire Cecks gehören zum Spiel. Aber wir kriegen zwei Spiele Sperre für einen Stinkefinger, andere nach schweren Verletzungen nur fünf Minuten plus Spieldauer.”

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