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Verbrechen gefilmt: Strafe für 16-Jährigen

Der Jugendliche hat die Gewalttat eines 15-Jährigen auf Video festgehalten.
Der Jugendliche hat die Gewalttat eines 15-Jährigen auf Video festgehalten. ©VOL.AT
Der 16-Jährige hat im Juni 2018 mit Zustimmung des Täters mit seinem Smartphone gefilmt, wie ein Verbrechen begangen wurde.

Von Seff Dünser / NEUE

Der Jugendliche hat die Gewalttat des 15-Jährigen auf Video festgehalten, die gerichtlich als Verbrechen der versuchten absichtlich schweren Körperverletzung gewertet wurde.

Der 16-jährige Türke wurde von der Staatsanwaltschaft wegen der Unterlassung der Verhinderung einer Straftat angeklagt. Richter Richard Gschwenter sagte beim gestrigen Strafprozess, dem Angeklagten wäre es zumindest zuzumuten gewesen, die Polizei zu verständigen.

Der Jugendrichter gewährte dem unbescholtenen und geständigen Angeklagten auf Antrag von Verteidiger Manuel Dietrich und mit Zustimmung von Staatsanwältin Julia Berchtold eine Diversion. Wenn der Lehrling bis Juni 20 Stunden gemeinnützige Arbeit leistet, wird das Strafverfahren gegen ihn ohne Eintrag ins Strafregis­ter eingestellt werden. Für das angeklagte Vergehen beträgt die mögliche Höchststrafe zwei Jahre Gefängnis.

Schläge und Stöße

Der 15-jährige Tschetschene hatte mit bandagierten Händen einem 17-Jährigen in einer öffentlichen Toilette im Unterland Faustschläge und Kniestöße ins Gesicht versetzt. Das Opfer hatte Glück und kam mit leichten Verletzungen davon.

Der mehrfach vorbestrafte 15-Jährige wurde, wie berichtet, vor zwei Wochen wegen der Gewalttat und wegen eines versuchten Raubes zu einer Gesamtstrafe von 21 Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Mitangeklagter. Bei der Attacke im WC hatte auch ein 15-jähriger Türke tatenlos zugesehen. Auch der unbescholtene, geständige und von Dominik Brun verteidigte Mitangeklagte kam am Dienstag vor Gericht mit einer Diversion mit 20 Stunden gemeinnütziger Arbeit davon. Der junge Arbeitslose soll dem 15-jährigen Tschetschenen gesagt haben, wo er den 17-Jährigen finden könne.

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