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US-Kliniken verdienen mehr mit fehlerhaften Operationen

Forscher beklagen "Perversität" im Gesundheitssystem.
Forscher beklagen "Perversität" im Gesundheitssystem. ©Bilderbox/Symbolbild
Krankenhäuser in den USA verdienen einer Studie zufolge mehr Geld mit fehlerhaften Operationen als mit solchen ohne Komplikationen. "Wir haben eindeutige Beweise gefunden, dass die Reduzierung von Schäden und die Verbesserung von Qualität in unserem aktuellen Gesundheitssystem auf perverse Weise bestraft werden", erklärte der Autor der am Dienstag (Ortszeit) im "Journal of the American Medical Association" veröffentlichten Studie, Sunil Eappen.

Co-Autor Atul Gawande erklärte, es sei zwar bekannt gewesen, dass Krankenhäuser nicht für Qualität belohnt würden, jetzt sei aber aufgedeckt worden, wie viel sie tatsächlich an fehlerhaften Operationen verdienten. Privatversicherte bescheren den Kliniken demnach bei Komplikationen um 330 Prozent erhöhte Profite – pro Patient eine Summe von rund 39.000 Dollar (knapp 30.000 Euro).

1.800 Dollar pro verpfuschter OP

Bei Patienten, die vom staatlichen Gesundheitsprogramm Medicare profitieren, liegt der Wert demnach um 190 Prozent erhöht, was knapp 1.800 Dollar pro Patient entspricht.

Kostenreform notwendig

Zwar wiesen die Forscher nach eigenen Angaben auf effektive Methoden zur Reduzierung von Komplikationen hin, die Kliniken seien jedoch sehr langsam bei der Umsetzung. Dies sei ein klares Zeichen dafür, dass es eine Kostenreform im Gesundheitssystem geben müsse, erklärte Gawande. “Krankenhäuser sollten finanziell an der Reduzierung von Schäden verdienen, nicht verlieren.” (APA)

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