Trickbetrüger wurde verurteilt

Mit einer teilbedingten Haftstrafe von zehn Monaten musste sich am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch ein 32-jähriger Rumäne abfinden. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Mann war vor elf Jahren gemeinsam mit einer Komplizin durch ganz Österreich gereist und hatte dabei Banken mit einem geschickten Ablenkmanöver um insgesamt 8.000 Euro betrogen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Mit 60.000 Schilling „Startkapital“ reisten die zwei Rumänen damals mit dem Zug nach Österreich. Neben Wien und Tulln machten die Betrüger auch in Zams und Landeck Halt. Die beiden Gauner suchten mindestens zehn Bankinstitute auf und baten, die 60.000 Schilling in kleinere Scheine zu wechseln. Stets aufs Neue verlangten sie andere Stückelungen. Währenddessen zog die Rumänin unbemerkt mehrere Noten aus den Geld-Paketen. Danach verschwand das Duo wieder.

Während die Frau bereits vor elf Jahren in Feldkirch in einer BAWAG-Filiale geschnappt und zu einem Jahr Haft verurteilt wurde (davon vier Monate unbedingt), gelang ihrem Landsmann zunächst die Flucht. Nun wurde ihm aber eine Reise zur Fußball-WM nach Deutschland zum Verhängnis. Am Grenzübergang Nickelsdorf geriet er in eine Routinekontrolle und wurde verhaftet. Er selbst sagte am Donnerstag vor Richter Othmar Kraft, er könne sich an nichts mehr erinnern. Eine Steinplatte sei ihm beim Hausbau auf den Kopf gefallen, dabei habe er seine Erinnerung verloren.

Einen handfesten Beweis lieferten allerdings die Bilder der Überwachungskamera. Darauf war der Betrüger eindeutig zu erkennen. Von den zehn Monaten Haft wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges muss der gelernte Elektriker drei absitzen. Das Urteil ist rechtskräftig.

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