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Trendwende in Vorarlberg: AHS-Unterstufe beliebter als Neue Mittelschule

Eltern schicken ihre Kinder bald lieber ins Gymnasium
Eltern schicken ihre Kinder bald lieber ins Gymnasium ©Symbolbild/Bilderbox
In den kommenden 15 Jahren sollen so viele Schüler wie noch nie die AHS-Unterstufen in Vorarlberg besuchen wollen. Dagegen muss die Neue Mittelschule wohl mit sinkender Attraktivität rechnen. Das berichtet der Orf Vorarlberg, der sich auf Prognosen der Statistik Austria beruft.

Auch im Vorarlberger Landesschulrat wird dieser Trend bestätigt, dagegengesteuert könne laut Landesschulinspektorin Karin Engstler aber kaum.

Die Schülerzahl sei bei der Neuen Mittelschule inzwischen auf 11.700 angewachsen – das wird wohl der Höchstwert der kommenden Jahre bleiben. Während die AHS-Unterstufe in Vorarlberg derzeit nur 3.900 Schüler besuchen, wird diese Zahl bald um 20 Prozent steigen, besagt die Rechnung der Statistik Austria.

Trend gilt besonders in den Städten

Für Landesschulinspektorin Engstler ist dieser Trend keine Überraschung. Immer mehr Eltern legen demnach größeren Wert auf längere Ausbildungwege ihrer Kinder. Besonders in Städten gäbe es in Mittelschulen vermehrt Klassen, in denen die Mehrheit der Kinder einen Migrationshintergrund hätten oder aus eher bildungsfernen Schichten stammten, so Engstler. Diese Tatsache bereite den Gymnasien zusätzlichen Zulauf. (red.)

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