Telefonbetrug mit italienischen Delikatessen

Telefonbetrug mit italienischem "Delikatessenpaket".
Telefonbetrug mit italienischem "Delikatessenpaket". ©Bilderbox/Symbolbild
Schwarzach. In Vorarlberg häufen sich zur Zeit Anrufe von angeblichen italienischen "Geschäftsleuten", die versuchen, ihr "Delikatessenpaket" für 80 bis 90 Euro an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Die Polizei warnt vor Betrug.

In den letzten Tagen werden in Vorarlberg vermehrt Personen von angeblichen italienischen “Geschäftsleuten” telefonisch kontaktiert, die sehr gut deutsch mit italienischem Akzent sprechen. Diese stellen sich meist als “Fabrizio Castello” vor und wollen wissen, ob ihr Gesprächspartner gerne gut isst bzw. gerne mit italienischen Delikatessen kocht. Teilweise geben sie sich als Firmenvertreter, aber auch als direktvermarktende italienische Bauern aus.

“Delikatessenpaket” für Vorauskassa

Die Anrufer bieten Pakete mit diversen italienischen Delikatessen zu Preisen an, die weit unter jeder preislichen Realität liegen. Um das angebotene “Delikatessenpaket” zu erhalten, sollten die Kunden einen Betrag von etwa 80 bis 90 Euro per Western Union Bank überweisen. Sobald das Geld eingelangt sei, würde dann das Paket abgeschickt.

Anfänglich wird das Gespräch sehr freundlich geführt. Je länger der Angerufene jedoch mit einer Bestellzusage zögert, umso mehr wird der psychologische Druck erhöht. Dabei versuchen die Anrufer mit allen möglichen Argumenten, den Gesprächspartner am Telefon zu einer Bestellung und Vorauskassa zu bewegen. Bei den angerufenen Personen scheinen Telefonnummern mit französischer Vorwahl (0033) auf, was ganz klar auf einen versuchten Betrug hindeutet, da es sich um von Computern generierte Fantasienummern handelt.

Tipps der Polizei

  • Sollten Sie einen derartigen Anruf bekommen, lassen Sie sich nicht auf ein Gespräch ein und legen Sie auf.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Personen – weder per Einzahlung noch über die Western Union Band.
  • Die angebotenen Delikatessen können niemals zu den versprochenen Billigpreisen verkauft werden.
  • Erkundigen Sie sich im einheimischen Handel, was diese Delikatessen tatsächlich kosten.
  • Geben Sie keine persönlichen Details bekannt – insbesondere nicht über Wohnort, finanzielle Situation oder Familienstand.
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