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Tbc-Fall am Kindergarten des LKH

Einen Fall von offener Lungentuberkulose gab es im Betriebskindergarten des LKH Feldkirch. Betroffen von der Krankheit ist eine Mitarbeiterin. Alle Kinder negativ getestet.

Als Folge davon mussten alle siebzig Kinder und die restlichen
Kollegen getestet werden. “Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Erkrankung im Umfeld”, sagt Betriebsarzt Dr. Stephan Konzett. Bei einem Kind ist jedoch eine genauere Abklärung nötig. Ein endgültiges Ergebnis wird für Mittwoch erwartet. Wie Mag. Harald Maikisch von der Krankenhausbetriebsgesellschaft erklärte, seien auch alle nötigen Meldungen sofort ergangen, wobei vorrangig die zuständige Bezirkshauptmannschaft sowie die Eltern informiert werden müssen.

So selten wie viele vielleicht meinen, ist Tbc übrigens nicht. Laut Dr. Denis Intemann werden an der Pulmologischen Abteilung Gaisbühel pro Monat ein bis zwei Patienten mit offener Tuberkulose behandelt. Die stationäre Therapie dauert rund einen Monat und besteht zur Hauptsache aus Infusionen. Ergeben Kontrolltests einen negativen Befund, wird die Tbc mit Tabletten weiterbehandelt.

“Danach ist der Patient geheilt”, erklärt Intemann. Dass sich eine Tuberkulose reaktiviert, kommt zwar vor, ist jedoch äußerst selten. Allerdings muss sich der Betroffene über einen längeren Zeitraum regelmäßigen Gesundheitskontrollen unterziehen. Husten, Gewichtsverlust und ständige Müdigkeit können Anzeichen für eine offene Lungentuberkulose sein.

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