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Taifun "Nuri": Sieben Menschen starben in Schlammlawinen

Der tropische Wirbelsturm "Nuri" hat am Mittwoch auf den Philippinen sieben Menschenleben gefordert. Nach Behördenangaben traf der Taifun mit voller Wucht den nördlichen Teil des Inselstaates.

Er verursachte Sturmfluten und löste Erdrutsche aus. Betroffen war vor allem die Provinz Benguet, rund 225 Kilometer nördlich von Manila. Dörfer wurden überschwemmt, Straßen und Brücken waren unpassierbar.

Die meisten der sieben Getöteten waren von Schlammlawinen begraben worden. In Manila und anderen gefährdeten Regionen blieben die Schulen geschlossen. Nach Angaben von Meteorologen erreichte “Nuri” am Mittwoch Geschwindigkeiten von 140 und in Böen bis 170 Kilometer pro Stunde. Das Zentrum des Wirbelsturms bewegte sich mit 17 Stundenkilometern in nordwestlicher Richtung.

Die Philippinen werden jährlich von etwa 20 Taifunen heimgesucht. “Nuri” ist der zwölfte Wirbelsturm in diesem Jahr. Im Juni wurden etwa 1.500 Menschen getötet, als Taifun “Fengshen” die Mitte und den Norden traf. Eine Fähre sank damals mit mehr als 800 Menschen an Bord.

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