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Spanien: Zehntausende demonstrieren

Aus Protest gegen eine geplante Bildungsreform sind in Madrid zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstration richtete sich vor allem gegen die vorgesehene Abwertung des Faches Religion in den Schulen.

So soll die Religionsnote künftig für die Versetzung oder den Schulabschluss keine Rolle mehr spielen.

Bisher wurde Religion wie jedes andere Fach bewertet. Die von katholischen Eltern- und Lehrerverbänden organisierte Kundgebung wurde von der Bischofskonferenz und der oppositionellen Volkspartei (PP) unterstützt. Das Fernsehen schätzte die Zahl der Teilnehmer auf mehr als eine halbe Million.

Die Demonstranten kritisierten zudem, die geplante Reform erleichtere die Versetzung auch bei schlechten Noten, verringere die staatliche Unterstützung für Privatschulen und schränke die Möglichkeit der Eltern bei der Wahl der Schule für ihre Kinder ein.

Insgesamt trage die derzeit vom Parlament diskutierte Neuregelung zu einer Verschlechterung des spanischen Schulwesens bei. Bildungsministerin Maria Jesus San Segundo wies die Vorwürfe zurück. Die Reform sorge für mehr Chancengleichheit und werde die Qualität der Schulbildung erhöhen.

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