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Sieben Einbrüche pro Tag im Ländle

Schwarzach - Einbrecherbanden halten die Vorarlberger Polizei nach wie vor in Atem. Derzeit sind wieder außergewöhnlich viele Einbrüche in Häuser und Wohnungen zu beklagen. Tipps gegen Einbrecher

Rund zwei Dutzend Häuser und Wohnungen wurden in den vergangenen Wochen von Einbrechern heimgesucht. „So viele Einbrüche wie in den letzten eineinhalb Monaten hat es in Vorarlberg noch nie gegeben“, erklärt Norbert Schwendinger vom Landeskriminalamt. „Ich muss sagen, die Zahl ist derzeit immens hoch.“

Bewohner schlafen

Für große Unsicherheit in der Bevölkerung sorgt auch die Tatsache, dass manche Täter in Häuser eindringen, obwohl sie wissen, dass die Bewohner zu Hause sind bzw. gerade schlafen. Ein Umstand, der auch der Kriminalpolizei Kopfzerbrechen macht: „Ich hoffe sehr“, so Schwendinger, „dass es nicht zu einer Begegnung mit den Tätern kommt – mit Konsequenzen, die weder vom Opfer noch von dem oder den Einbrechern gewollt waren.“ Die Polizei rät im Notfall dringend, im wahrsten Sinne des Wortes „nicht den Helden zu spielen“.

Ärger und Sachschaden

Wie groß das Problem mittlerweile geworden ist, geht aus der monatlichen Kriminalstatistik hervor – bei den Einbruchsdiebstählen in Häuser und Wohnungen ist ein hoher Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Der Zuwachs in den ersten zehn Monaten des Jahres beträgt 156,4 Prozent bei Einfamilienhäusern und 67,6 Prozent bei Wohnungen. In absoluten Zahlen gab es inklusive November bereits über 120 Einbrüche in Privathäuser: eine Verdreifachung im Vergleich zum vorigen Jahr. 124-mal schlugen die Langfinger bisher in Wohnungen zu, 2006 waren es „nur“ 74 Taten. Der Schaden beträgt weit über 250.000 Euro.

Nachschub garantiert

Laut Polizeiangaben konnten diverse Einbruchsserien aber geklärt werden. Zuletzt wurde ein Serieneinbrecher in Höchst festgenommen. Dennoch ist das Problem schwer in den Griff zu bekommen: Die reisenden Einbrecherbanden aus Süd- und Osteuropa garantieren ständigen Nachschub an Ermittlungsarbeit.

Auf Hilfe angewiesen

Die Polizei steuert mit Aufklärungskampagnen und verstärkter Präsenz dagegen, ist jedoch oft machtlos. Denn niemand weiß, wo die Ganoven das nächste Mal zuschlagen. Die Beamten können oft nur noch die Spuren sichern und auf rasche Ermittlungsergebnisse hoffen: „Wir sind extrem auf die Wachsamkeit und Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen. Verdächtige Wahrnehmungen bitte sofort der Polizei melden.“

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