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"Schwarze Schafe" aus dem Verkehr ziehen

Um gegen Motorradler, die sich weder um Tempolimits noch um die gesetzlichen Lärmgrenzwerte kümmern, vorzugehen, hat die Gendarmerie technisch aufgerüstet.

Bei verstärkten Kontrollen entlang der beliebten Bikerrouten wird auch ein neues Lärmmessgerät zum Einsatz gebracht, kündigten Verkehrslandesrat Manfred Rein und Vertreter der Exekutive am Montag in Dornbirn an. “Die meisten Motorradler halten sich bei der Ausübung ihres Freizeitvergnügens an die bestehenden Gesetze und Vorschriften”, sagte Rein, der nicht einsehen will, “dass alle wegen einiger Rowdies in Misskredit gebracht werden und als Raser oder Lärmer verschrien sein sollen”. Deshalb gehe es darum, “durch verstärkte Kontrollen die schwarzen Schafe im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Verkehr zu ziehen”, so Rein.

In Zusammenarbeit mit dem Landesgendarmeriekommando sind neben Radarmessungen mit und ohne Anhaltung auf den Bergstrecken auch Lärmmessungen vorgesehen. Zu diesem Zweck wurde ein neues Lärmmessgerät mit Drehzahlmesser angeschafft. Es handelt sich dabei um ein geeichtes Präzisions-Schallpegel-Messgerät, mit dem die Motordrehzahl ermittelt werden kann. Es ist für Messungen an Zwei- und Viertakt-Motoren mit einem bis zwölf Zylinder geeignet.

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