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Schrunser Talentschmiede

Kilian Albrecht und Martin Marinac haben den Sprung in den Ski-Weltcup geschafft. Den Grundstein für ihre Erfolge legten die beiden in der Skihauptschule Schruns, der Talentschmiede des Vorarlberger Skisports.

“Bei uns haben in den letzten dreißig Jahren mit der Ausnahme von Patrick Ortlieb alle Vorarlberger Weltmeister, Olympia- und Weltcupsieger die Schulbank gedrückt. Ich denke, das spricht für sich.” Direktor Peter Both ist zu Recht stolz auf die tägliche Arbeit seiner Trainer, Erzieher und Lehrer. Die 36 Skihauptschüler, neun in jedem Jahrgang, sind in allgemeine Klassen integriert. Um Schule und Sport unter einen Hut zu bringen, müssen die “Youngsters” morgens vor dem gemeinsamen Unterricht in den Hauptfächern zusätzlich pauken. Von acht Uhr bis halb eins stehen Englisch, Deutsch, Mathematik und Co auf dem Stunden-, Schularbeiten- oder Prüfungsplan, die dem Training und den Rennterminen angepasst werden. Nachmittags tauschen die Kids dann den Füller gegen Kippstangen, Rollerblades oder Kletterschuhe ein.

“Wir arbeiten im konditionellen Bereich eng mit der Universität Innsbruck zusammen. Im Winter unterstützen Videoanalysen die Trainer auf der Suche nach den verlorenen oder gewonnenen Zehnteln. Sportmedizinisch werden unsere Nachwuchshoffnungen durch Dr. Christian Schenk und Dr. Hubert Berchtold betreut”, gibt Direktor Both einen Überblick der Rahmenbedingungen. Nach dem Training stehen Hausaufgaben und Förderunterricht auf dem Programm bevor um spätestens 22 Uhr die Lichter im Vorarlberger Schulsportzentrum Tschagguns ausgehen. “Ohne Leistungswille, Durchhaltevermögen und Fleiß geht da gar nichts”, kann sich Martin Marinac noch gut an seine Schulzeit erinnern.

Link zum Thema:
Skihauptschule Schruns

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