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Schreiben ist vor allem Herzenssache

Im Durchschnitt treffen sich sieben Autorinnen zum Schreiben im Schlosserhus.
Im Durchschnitt treffen sich sieben Autorinnen zum Schreiben im Schlosserhus. ©Evelyn Brandt, Helmut Flajs
Einmal im Monat treffen sich Autorinnen im Schlosserhus um zu schreiben und zu reden.
Schreibgruppe im Schlosserhus

RANKWEIL In der Volkshochschule Schlosserhus kommt seit einem Jahr eine autonome Schreibgruppe zusammen. Sie organisiert sich selbständig im Rahmen des „Kreativen Kreises“ des Schlosserhus. Die Volkshochschule stellt den Autorinnen einen Seminarraum für die monatlichen Schreibabende zur Verfügung. Gebildet hat sich die Gruppe aus der Frauenschreibwerkstatt, deren Leiterin Evelyn Brandt pausierte und die Teilnehmerinnen ihres Seminars nicht auf das gemeinsame Schreiben verzichten wollten.

Alles ist richtig

„Die Liebe zum Kreativen Schreiben, die Vertrautheit und der Respekt untereinander halten uns zusammen“, sagen die Organisatorinnen Brigitte Breuss und Ursula Flajs. Sie haben für ihre Gruppe eine gute Workshop-Struktur gefunden. Brigitte Breuss: „Die Schreibabende werden jeweils von zwei Autorinnen vorbereitet, so bleiben unsere Schreibthemen bunt und abwechslungsreich.“ An das eherne Gesetz einer Schreibwerkstatt halten sie fest: Jede Art und Weise des Schreibens ist erwünscht und beim Umsetzung der Schreibaufgabe alles erlaubt. Infolgedessen gibt es kein Verfehlen oder Begrenzen des Schreibthemas.

Kreative Schreibaufgaben

Beim letzten Zusammenkommen im alten Jahr dachten die Autorinnen in ihrer Eingangsübung schreibend über Sinnsprüche berühmter Frauen nach. Diese Aufgabe bereitete Ursula Flajs vor. Sie ließ aus einem Schächtelchen ein Zitat ziehen, auf dem zusätzlich noch eine Zahl und ein Gegenstand zu vermerken und dann im Text einzubauen war. Die zweite Schreibaufgabe dachte sich Claudia Kramlik aus. In ihrer Einführung stellte sie weibliche Archetypen vor und ließ dann ihre Kolleginnen aus den vorbereiteten Bildern und Typeneigenschaften je ein Blatt ziehen, das waren die Inputs für die Geschichte, die sich aus Bild und Text entwickeln konnte. Während die erste Übung als kurze Aufwärmphase geplant ist, schreiben bei der zweiten Übung die Autorinnen rund 30 Minuten. Anschließend lesen alle ihre Texte vor und erhalten Applaus. Manche erzählen noch, was sie bei der Aufgabe zum Schreiben animiert hat oder was ihnen nicht so leicht von der Hand ging.

Schreiben befreit

Die Autorinnen schätzen die befreiende Wirkung beim Schreiben, das gesellige Beisammensein und der Austausch untereinander. Ursula Flajs: „Jeder Schreibabend ist ein Glanzpunkt. Aus einfachen Ideen entstehen überraschende und grandiose Texte.“ BRA

INFO
Brigitte Breuss: eigen-sinn@hotmail.com
Ursula Flajs: ursula@flajs.at

UMFRAGE: Was gefällt Ihnen an den Schreibabenden?

Alleine würden mir die vielen Schreibideen nicht in den Sinn kommen. Deshalb ist es für mich spannend, meine Gedanken in schlummernde Bereiche fließen zu lassen. Oft erstaunt es mich, was dabei herauskommt. Außerdem ist es schön, in unserer Runde gemeinsam zu schreiben. Monika Jäger, Mauren, Liechtenstein

Schreiben ist für mich wie ein guter alter Freund. Manchmal brauchen wir einander für lange Zeit nicht. Dann aber haben wir wieder innige Begegnungen. Auch wenn wir auseinander gehen, so verlieren wir uns doch nie aus den Augen. Liegt alles in Scherben, das Schreiben bleibt.
Claudia Kramlik, Altach

Unsere Gruppenabende sind eine locker-kreative Schreiboase. Manchmal entstehen aus zarten Wortnuancen gruselige Geschichten, Silben werden zu Textblockbustern oder Dornröschen tanzt im Hexenhäuschen Flamenco – die Fantasie kennt keine Grenzen. Alles darf sein, nichts muss sein!
Ursula Flajs, Altach

Durch das Schreiben in der Gruppe entwickelt sich eine Dynamik, die mich sehr motiviert. Der Zauber jedes einzelnen Schreibabends ist die Tatsache, dass man immer wieder überrascht wird – sei es von tollen Schreibideen oder von den neu erschaffenen und kreativen Texten.
Silvia Wastian, Satteins

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