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Schlussbericht zum Amoklauf in Finnland: Motiv bleibt unklar

©AP
Neue Erkenntnisse enthielt der am Donnerstag veröffentlichte Bericht kaum. Die Ermittler legten Justizministerin Tuija Brax aber einen Katalog mit 13 Vorschlägen zur Vorbeugung künftiger Amokläufe an Schulen vor. Schul-Amoklauf in Finnland

Unter anderem fordern die Ermittler eine Kontrolle der Internetbenützung an Schulen sowie eine Verschärfung des finnischen Waffengesetzes. Weitere Vorschläge betreffen die gesundheitliche und insbesondere die psychische Betreuung von Schülern und Jugendlichen, Vorbeugung gegen Mobbing sowie verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Schulen.

Der 18-jährige Pekka-Eric Auvinen hatte am 7. November 2007 an seiner Schule in Jokela nördlich Helsinki sechs Schüler, eine Schulkrankenschwester, die Direktorin sowie anschließend sich selbst erschossen. Er hatte seine Tat laut Ermittlern von langer Hand geplant und im Internet angekündigt. Am 23. September 2008 erschoss bei einen ähnlichen Amoklauf in der westfinnischen Gemeinde Kauhajoki ein 22-Jähriger zehn Menschen und richtete danach sich selbst. Nach beiden Vorfällen wurde in Finnland Kritik an der liberalen Waffengesetzgebung sowie der Ruf nach mehr psychischer Betreuung und genereller Sicherheitsmaßnahmen an den Schulen laut.

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