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Saudische Frauen sollen der Wirtschaft zuliebe ans Steuer

Prinz AlWaleed bin Talal: 500.000 ausländische Chauffeure könnten eingespart werden.
Prinz AlWaleed bin Talal: 500.000 ausländische Chauffeure könnten eingespart werden. ©AP
Der mächtige saudiarabische Prinz AlWaleed bin Talal will den Frauen des Landes aus wirtschaftlichen Gründen das Recht zum Autofahren einräumen. Dann könnten mindestens 500.000 ausländische Chauffeure eingespart werden, erklärte der Milliardär und Neffe von König Abdullah am Sonntag über Twitter.

Den konkreten Nutzen bezifferte der Prinz zwar nicht, doch haben sich Regierungsvertreter in jüngster Zeit besorgt über die hohen Geldtransfers ausländischer Arbeitskräfte in ihre Heimatländer geäußert.

Verfügbares Einkommen steigt

Frauen dürfen in dem konservativen Königreich nicht Autofahren. Dadurch sind sie auf die Dienste meist ausländischer Fahrer angewiesen. Viele Familien argumentieren, wenn die Frauen selbst fahren dürften, würde ihr verfügbares Einkommen steigen. Im Gefolge der Demokratie-Bewegung in anderen arabischen Ländern hatten Dutzende Saudi-Araberinnen 2011 für das Recht auf Autofahren demonstriert. Einige waren zeitweilig inhaftiert worden.

Frauen bekommen keinen Führerschein

Die Verfassung verbietet Frauen das Autofahren nicht ausdrücklich. Nach den Gesetzen des Königreichs müssen Fahrer aber einen saudi-arabischen Führerschein vorweisen. Dieser wird grundsätzlich nicht an Frauen ausgegeben, so dass sie faktisch nicht ans Steuer dürfen. (APA)

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