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Salzburger Sparkasse ebenfalls mit Gewinnrückgang 2008

Wien, Salzburg - Die Salzburger Sparkasse, eine der großen Inlands-Töchter der börsenotierten Erste Bank, hat im Geschäftsjahr 2008 ebenfalls die Finanzkrise zu spüren bekommen.

Vorstand Johannes Lassacher sprach am Freitag gegenüber der APA aber von einem “komfortablen” Gewinn, der unter dem Strich übrig geblieben sei, wenngleich der Nettogewinn ähnlich wie beim Mutterkonzern im abgelaufenen Jahr um etwa ein Viertel unter dem Vorjahr gelegen sei.

Ihren Überschuss publiziert die Sparkasse selber nicht, das Nettoergebnis sei aber eindeutig positiv gewesen. Im nicht operativen Bereich seien Belastungen aus der weltweiten Finanzkrise (hauptsächlich Kursabwertungen von Wertpapieren) durch außerordentliche Erlöse weitgehend kompensiert worden, so dass die Kernkapitalquote mit knapp 9 Prozent stabil gehalten wurde. Die Sondererlöse stammten laut Lassacher aus dem anteiligen Verkauf der s-Versicherung, an der die Salzburger Sparkasse mit weniger als 10 Prozent beteiligt war.

Die Bilanzsumme der Salzburger Sparkasse wuchs im Jahr 2008 um 2,7 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro. Die Einmalkredite (Euro) wurden bei den Privaten um rund 11,1 Prozent und bei Firmen um 12,9 Prozent gesteigert. Insgesamt wuchsen die Kundenkredite um 10 Prozent auf 2,75 Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 7,9 Prozent auf 2,93 Mrd. Euro. An den Wertpapier-Depots ging die angespannte Situation auf den Finanzmärkten nicht spurlos vorüber. Die Kunden-Wertpapierbestände reduzierten sich um 11,3 Prozent und erreichten zum Jahresende einen Kurswert von 2,0 Mrd. Euro.

Die Betriebserträge nahmen 2008 nach Sparkassen-Angaben von 124,9 auf 129,1 Mio. Euro zu, die Betriebsaufwendungen von 91,4 Mio. auf 96 Mio. Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis wurde am Freitag mit 33,7 Mio. Euro (ausgewiesenes Betriebsergebnis 33,1 Mio. Euro) beziffert, es lag damit um 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

In der Konzernbilanz der Erste Group schlugen sich wesentliche Bundesländer-Ergebnisse im “Segment Österreich ohne Haftungsverbund” (hauptsächlich die Mehrheiten an den Sparkassen in Salzburg, Innsbruck, Hainburg) 2008 in einem Nettogewinnrückgang der Erste Bank Österreich von 118,7 auf 81,5 Mio. Euro nieder. Ausschlaggebend waren dafür wieder Abwertungen auf Finanzanlagen.

Im Erste-Group-Bilanzsegment “Haftungsverbund” entstand nach einem Abschreibungsbedarf bei einer Sparkassenfusion und Wertpapierabwertungen gar ein Nettoverlust von 26,1 Mio. Euro samt negativer Eigenkapitalverzinsung, im Vorjahr gab es da einen Gewinn von 20 Mio. Euro.

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