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Protestaktion wegen Lehrstellenabbau bei ÖBB

Vizekanzler Gorbach soll zu seinem Wort stehen und die gute und qualifizierte Ausbildung von Lehrlingen in der ÖBB-Werkstatt Feldkirch sicherstellen, fordert ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker.

In der gegenwärtig schwierigen Arbeitsmarktsituation 17 Lehrstellen in Vorarlberg, 300 Österreichweit zu streichen, sei unverantwortlich.

Aus diesem Grund führte der ÖGB Vorarlberg am Mittwoch morgen an den Bahnhöfen in Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Bludenz eine Protestaktion durch. Die Bevölkerung wurde mit Flugblättern über den geplanten Abbau der Lehrstellen bei den ÖBB informiert. ÖGB-Landesvorsitzender Loacker erinnert in dem Zusammenhang Verkehrsminister Gorbach daran, dass er noch vor rund einem Jahr im Vorfeld des Landtagswahlkampfes erklärt habe, dass auch im nächsten Jahr wieder rund 360 neue Lehrplätze vergeben werden sollen. Davon ist heute nichts zu merken. Lediglich 54 Lehrlinge bekamen einen Ausbildungsplatz zugesichert – das heißt, dass über 300 Ausbildungsplätze gestrichen wurden.

Voll getroffen wird von der völlig unverständlichen Aktion auch die ÖBB-Lehrwerkstätte in Feldkirch: Im Jahre 2004 wurden dort noch 17 Lehrlinge neu aufgenommen – in diesem Jahr sollen es „0“ sein! Für ÖGB-Chef Loacker eine ebenso unerträgliche wie inakzeptable Maßnahme. Verkehrsminister Gorbach solle zu seinem Wort stehen.

Für AK-Vizepräsidentin und ÖGB-Landesgeschäftsführerin Manuela Auer ist ein Abbau von Lehrstellen angesichts der steigenden Arbeitslosenzahlen im Lande „unverantwortlich“. Wenn ein zusätzliches Ausbildungsangebot für Jugendliche in überbetrieblichen Lehrwerkstätten geschaffen werde, sei dies absolut begrüßenswert. Dies dürfe aber nicht zum Abbau von regulären Lehrplätzen führen. Und: Wenn andere Unternehmen wie beispielsweise Blum, VKW, Spar und viele andere sich so verhalten, ihre Lehrstellen abbauen und der öffentlichen Hand übertragen würden, dann wäre dies bald nicht mehr finanzierbar und das Ende unserer bewährten Ausbildung. Auer kündigte in dem Zusammenhang an, diese Problematik auf dem geplanten Arbeitsmarktgipfel am 17. Juni im Lande zur Sprache zu bringen.

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