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Postkarten gegen Zersiedlung und Verschandelung

Mit einer Postkartenaktion unter dem Titel "wandelbares österreich" protestiert die Plattform Baukultur gegen "die Verschandelung und Zersiedlung Österreichs", die besorgniserregende Ausmaße angenommen habe. Im Wochenrhythmus werden an politische Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene je 1.300 Postkarten verschickt, bei denen insgesamt neun Themen augenfällig aufbereitet werden.


Den Anfang habe Mitte vergangener Woche eine Postkarte zum Thema Zersiedelung gemacht, hieß es heute in einer Aussendung. Die “Urlaubsgrüße aus Österreich” zeigen eine Luftaufnahme eines Grenzabschnitts zwischen Österreich und der Schweiz mit signifikanten Unterschieden in der Bebauungsdichte. “803 km2 Landschaft wurden in den letzten 10 Jahren zur Schaffung neuer Bau-, Verkehrs- und Freizeitflächen in Anspruch genommen (ca. 1 Prozent der Landesfläche)”, heißt es umseitig im Postkartentext. “Durch diese enorme Zersiedlung zerstören wir unsere Landschaft und damit die Grundlage für Tourismus, Landwirtschaft und für unsere Lebensqualität.”

In den kommenden Wochen sollen die Themen Verkehr, Versiegelung, Energiearmut, Wohnkosten, Kostenwahrheit, Ortszentren, Verkaufsflächen und Baupolitik mit ähnlich prägnanten Sujets angesprochen werden. “In den letzten zehn Jahren wurde viel über Baukultur diskutiert, aber die Bundesregierung hat so gut wie keine konkreten Maßnahmen umgesetzt”, ärgert man sich in der “Plattform für Architektur und Baukultur”, einem seit über zehn Jahren bestehenden unabhängigen und überparteilichen Zusammenschluss von österreichischen Architekturorganisationen. Mit der Aktion will man aufzeigen, “was in nur zehn Jahren passiert ist, weil nichts passiert ist”.

Auf einem Web-Blog und auf Facebook soll das Thema vertieft werden. Alle Interessierten sind darüber hinaus aufgerufen, Fotos besonders misslungener “Unorte”, aber auch positive Beispiele für Baukultur zu posten bzw. zu mailen. “Möge eine große Baukulturlawine daraus werden, der die Politik nicht mehr ausweichen kann”, wünschen sich die Initiatoren.

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