Politik sorgt sich um See

Satteins (VN) -  Freiheitliche sorgen sich um Zukunft des Schwarzen Sees in Satteins und reichten eine Anfrage ein.
Schwarzen See in Satteins

Unterzeichnet ist die Anfrage an Umweltlandesrat Erich Schwärzler (VP) von Klubchef Dieter Egger (FP). In den letzten Jahren sei das Ufergebiet des Gewässers, das vom Fischereiverein Feldkirch betreut wird, begehbar gemacht worden, schreibt Egger.

 
Droht dem See Verlandung?

Die Folgen seien augenscheinlich zu erkennen: „Durch den hohen Nährstoffgehalt im Wasser und die durch das Fällen von wassernahen Bäumen verstärkte Sonneneinstrahlung wird das Pflanzenwachstum derart beschleunigt, dass ein Fischen in absehbarer Zeit unmöglich wird. Es droht durch den starken Pflanzenwuchs eine weitere Ethrophierung des Gewässers und Verlandung des Sees

Sollten der Entwicklung nicht Einhalt geboten werden, so werde „das Wahrzeichen von Satteins zum unansehnlichen Weiher verlanden, in dem nicht mehr gefischt werden kann“, warnt Egger. Und fordert „eine schonende Ausbaggerung“.

 
„Abschreibübung“ von Egger?

„Dieter Egger hat hier offenbar eine Abschreibübung gemacht“, zeigt sich Landesrat Erich Schwärzler entrüstet. Immerhin, so Schwärzler, sei Egger gemeinsam mit ihm bei einer Versammlung der Feldkircher Fischer am Ehrentisch gesessen. Weil der Schwarze See dort ein Thema gewesen sei, habe er längst Schritte gesetzt.

Die Abteilung Wasserwirtschaft im Landhaus sei von ihm nicht nur mit der Klärung von Eigentumsverhältnissen beim Schwarzen See beauftragt worden. Auch Maßnahmen und Kosten im Hinblick auf eine Sanierung würden „längst erörtert“, betont Schwärzler. „Bereits in zwei Wochen können wir über konkrete Möglichkeiten reden.“

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