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Pfanner-Säfte vom Markt genommen

Nachdem die Farbsubstanz ITX (IsopropylThioXanton) in Pfanner-Fruchtsäften in Kroatien entdeckt wurde, sind 33.000 Kartons der möglicherweise betroffenen Getränke aus dem Verkauf genommen worden.

Dies meldete das private Zagreber Radio 101 und das öffentliche Fernsehen HTV. Der Leiter der Agentur, Boris Antunovic, sagte der Fotoinitiator für Tinte sei in Ein- und Zwei-Liter-Packungen eines Multivitamin-Nektars und des Getränks „Multi Rosso Bio“ gefunden worden.

„An der Verpackung dieser Fruchtsäfte wurden Spuren von IsopropylThioXanton, einem Fotoinitiator zur Stabilisierung der Verpackungsfarbe, gefunden worden“, erklärte Antunovic. Zuvor sei das Nahrungsmittel-Schnellwarnsystem des Landes darüber informiert worden.

Im November waren rund 30 Millionen Liter Kindermilch des Herstellers Nestle in Italien vom Markt genommen werden, weil darin Spuren von ITX gefunden wurden. Die Substanz wurde vom schwedischen Verpackungserzeuger TetraPak verwendet. Auch in Spanien, Portugal und Frankreich wurde Nestle-Babymilch zurückgerufen. Später wurde ITX in Italien auch in Produkten von Milupa, Parmalat und weiteren Produzenten entdeckt. TetraPak stoppte daraufhin die Verwendung der Chemikalie. Die EU-Agentur für Lebensmittelsicherheit gab im Dezember schließlich bekannt, dass ITX nicht gesundheitsschädlich sei.

Das österreichische Fruchtsaft-Unternehmen Pfanner mit Hauptsitz in Lauterach bei Bregenz erzielte 2004 einen Umsatz von 190 Mio. Euro und konnte so den Umsatz seit 1997 verdreifachen. Die zu 100 Prozent in Familienbesitz befindliche Firma feierte 2004 ihr 150-jähriges Bestehen und gehört zu den größten Obstverarbeitern und Fruchtsaftproduzenten Europas. Hergestellt werden über 100 Produkte, hauptsächlich Fruchtsäfte, Nektar und Eistee. In Österreich beschäftigt Pfanner 340 Mitarbeiter. Anfang des Vorjahres setzte Pfanner für die kommenden Jahre hohe Erwartungen in die Ostmärkte, denen das Unternehmen damals ein großes Wachstumspotenzial zugestand.

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