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Österreich stöhnt unter Gluthitze: Neuer Sommer-Rekord möglich

Bisheriger 2015-Spitzenreister: 38,3 Grad in Krems und Langenlebarn am 19. Juli.
Bisheriger 2015-Spitzenreister: 38,3 Grad in Krems und Langenlebarn am 19. Juli. ©APA
Schwarzach. Kein Ende der Hitzewelle in Sicht: Besonders im Osten Österreichs könnten an diesem Wochenende erneut Temperatur-Rekorde für den heurigen Sommer aufgestellt werden. Die ZAMG prognostizierte sowohl für Samstag als auch für Sonntag um die 38 Grad. In Vorarlberg sind bis zu 33 Grad möglich. Die extreme Hitze wird auch während der Arbeitswoche anhalten.
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Ein Blick durch die Livecams

Der bisherige Rekord des Sommers 2015 liegt bei 38,3 Grad am 19. Juli in Krems und Langenlebarn. Der Wert von 38,6 Grad gemessen in Gars am Kamp am 22. Juli ist laut ZAMG nicht gültig, “da durch bauliche Maßnahmen in der direkten Umgebung der Wetterstation Gars keine für die Umgebung repräsentativen Temperaturwerte gemessen werden konnten”.

Am Wochenende ist die Wetterlage laut einem Experten der ZAMG durchaus gegeben, dass der Rekord lokal gebrochen werden könnte. Langenlebarn ist etwa erneut ein guter Kandidat für Spitzenwerte. Im Osten bleibt es am Samstag aber generell sehr heiß und trocken mit Temperaturen um die 38 Grad. Über den westlichen Berggipfeln beginnt es hingegen zu quellen. In der Folge wachsen diese ersten Haufenwolken zu teils mächtigen Quellwolken an und enden schließlich in starken Regenschauern und Gewittern mit hohem Hagelpotenzial. Bis zum Abend breiten sich die Quellwolken und die Niederschläge in den Osten bis Oberösterreich, in die westliche Steiermark, nach Oberkärnten und teils auch ins Mostviertel aus.

Auch am Sonntag wird vor allem im Osten weiter geschwitzt. Östlich des Salzkammergutes bleibt es ganztägig trocken, sonnig und anhaltend hochsommerlich heiß. Die Frühtemperaturen liegen bei 15 bis 25 Grad, die Tageshöchsttemperaturen erneut bei 32 bis 38 Grad. Im Westen besteht tagsüber Neigung zu isolierten Wärmegewittern.

Montag: Regenschauer und Gewitter in Vorarlberg möglich

Am Montag präsentiert sich das Wetter in den meisten Landesteilen erneut strahlend sonnig und trocken. Das Gewitterrisiko bleibt gering. Lediglich zwischen Vorarlberg und Salzburg folgen auf einen sonnigen Tagesstart bald wieder Quellwolken, Regenschauer und Gewitter. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Nordost bis Südost, im Westen dreht er mit den Gewitter mitunter auf Nordwest. Am Morgen liegen Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad. Die Tagesmaxima sind mit 27 bis 37 Grad erreicht.

Dienstag wird im Westen wechselnd bewölkt

Auch der Dienstag bringt – wiederum vor allem im Osten und im Süden – keine Abkühlung, es bleibt sehr sonnig und heiß mit Temperaturen von bis zu 36 Grad. Im Westen ist es hingegen wechselnd bewölkt und in der schwül-warmen Luft entstehen im Tagesverlauf erneut Regenschauer und auch einzelne Gewitter. Keine Gnade zeigt auch der Mittwoch: “Im Osten bleibt es am heißesten”, prognostizierte die ZAMG. Die Frühtemperaturen erreichen 14 bis 24 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 27 bis 37 Grad. Eine Abkühlung ist weiterhin nicht in Sicht. Laut den Experten bleibt es zumindest einmal bis Freitag heiß.

Die Wetterprognose für Vorarlberg

Der Samstag wird heiß, aber nachmittags gewitteranfällig. In der aufgeheizten Luft können sich zum Teil kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel bilden. Sie sind vom Bregenzerwald bis zum Montafon eher anzutreffen als am Bodensee und ganz im Norden des Ländle. Abends klingen die Gewitter und Regenschauer ab, in der kommenden Nacht lockern die Wolken auf. Die Höchstwerte liegen bei 28 bis 33 Grad.

Der Sonntag bringt in der ersten Tageshälfte viel Sonne und es wird wieder heiß. Weit über den Gipfeln ziehen dünne Schleierwolken vorüber und es wird leicht föhnig. Nachmittags bilden sich neuerlich zahlreiche Quellwolken und die Sonne gerät in den Hintergrund. Regenschauer oder Gewitter können in weiterer Folge spätnachmittags bis zum Abend und in die Nacht hinein auftreten. Zu erwarten sind Temperaturen bis zu 32 Grad.

Abkühlung erst nächstes Wochenende

Am Montag scheint die Sonne im Ländle wahrscheinlich nur wenig. Schon bald breiten sich von der Schweiz her Regenschauer und auch eingelagerte Gewitter nach Vorarlberg aus. Punktuell ist Starkregen nicht ausgeschlossen. Am Dienstag klingen die Regenschauer ab und es setzt sich wieder mehr die Sonne durch. Um die Wochenmitte ist sonniges und heißes sowie meist gewitterfreies Hochsommerwetter zu erwarten. Erst zum nächsten Wochenende hin zeichnet sich ein nennenswerter Rückgang in der Temperatur ab, verbunden mit Niederschlägen.

Ozonwerte: Informationsschwelle von 180 µg/m³ überschritten

Im aktuellen Luftgütebericht des Landes Vorarlberg, erstellt am Freitag um 17:15 Uhr, wird die Überschreitung der Ozoninformationsschwelle von 180 µg/m³ aufgezeigt. Während der Hitzeperiode der vergangenen Tage war ein kontinuierlicher Anstieg der Ozonwerte zu verzeichnen. Bisher hielt sich die Ozonbelastung im Land in Grenzen. An keinem Tag wurde die Informationsschwelle erreicht. Erst mit Beginn der gegenwärtigen Hitzeperiode verzeichnete das Umweltinstitut an den Luftgüte-Messstationen steigende Ozon-Konzentrationen. Zu Ozon-Belastungen jenseits der Informationsschwelle kommt es vor allem dann, wenn sehr hohe Temperaturen mit windarmen Verhältnissen gekoppelt sind, wird von Seiten des Umweltinstituts erklärt. Zuletzt hat die Ozonbelastung im Sommer 2010 den Schwellenwert von 180 µg/m³ überstiegen.

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“Die Emissionen von Vorläuferschadstoffen für die Ozonbildung wie Stickstoffoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffe müssen weiter vermindert werden, um die sommerliche Ozonbelastung dauerhaft zu senken”, betont Landesrat Johannes Rauch. In den vergangenen Jahren wurden in den Bereichen Verkehr und Energie, aber auch bei gewerblichen und industriellen Emissionen vielfältige Anstrengungen in diese Richtung unternommen.

Die Landesregierung hat für Zeiten hoher Ozonbelastung ein Maßnahmenpaket beschlossen, das neben umfassender Ozon-Information und Aufrufen zu freiwilligen Verhaltensweisen auch Vorschreibungen bestimmter Maßnahmen beinhaltet:

Bei Überschreiten der Informationsschwelle von 180 µg/m³ Ozon:

  • Gesundheitsbezogene Informationen und Empfehlungen sowie Aufrufe an die Bevölkerung:
  • Rad und öffentliche Verkehrsmittel statt Autofahren
  • Freizeitvergnügen ohne Gaspedal
  • Zweitakter ruhen lassen
  • Lackieren ohne Lösungsmittel
  • Kein Feuer im Freien
  • Großveranstaltungen ohne Stau

Bei Überschreiten einer Ozonkonzentration von 210 µg/m³ Ozon:

  • Verstärkter Aufruf, die empfohlenen Maßnahmen zu beachten
  • Hinweistafeln an der Autobahn mit der Aufschrift “Ozon – Tempo 100 – Empfehlung”

Bei Überschreiten der Alarmschwelle von 240 µg/m³ Ozon:

  • Tempolimit 100 km/h auf Autobahnen
  • Freie Benutzung von Bus und Bahn im Bereich des Vorarlberger Verkehrsverbunds
  • Verbot des Verbrennens biogener Materialien im Freien

Die aktuellen Ozonwerte werden bis Ende September in der Zeit von 7:00 bis 21:00 Uhr auf www.vorarlberg.at/umweltinstitut sowie über die Ozon-Hotline 05574 511 42973 stündlich bekannt gegeben. Informationen zum Thema Ozon und zum Ozon-Maßnahmenpaket des Landes bietet zudem die Ozonbroschüre, die beim Umweltinstitut kostenlos bezogen werden kann.

(Red., APA, VLK)

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