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Moscheestudie: FP Vorarlberg wirft Außenminister Kurz Versagen vor

Bösch wirft Kurz Versagen vor.
Bösch wirft Kurz Versagen vor. ©APA/Hofmeister
Der Vorarlberger Spitzenkandidat der FPÖ Reinhard E. Bösch beschuldigt in einer Aussendung am Dienstag Außenminister Sebastian Kurz, als Integrationsminister versagt zu haben.
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„Wenn ÖVP-Chef Kurz mangelnde Integrationsbemühungen in den Moscheen feststellt, dann liefert er damit nichts anderes als den nächsten Beweis für sein jahrelanges Versagen,“ kritisiert Bösch. So reagiert FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard E. Bösch auf Aussagen von Integrationsminister Sebastian Kurz zu einer jüngst veröffentlichten Studie des Österreichischen Integrationsfonds.

“Gar nichts verbessert”

„Kurz ist jetzt in der Regierung seit sieben Jahren für die Integration zuständig. In diesen sieben Jahren hat er überhaupt nichts verbessert“, stellt Bösch fest.

Die Freiheitlichen würden auf diese Entwicklungen seit Jahren hinweisen. Kurz als Verantwortlicher habe diese Warnungen der FPÖ aber jahrelang ignoriert. „Jetzt kurz vor der Wahl humpelt er uns Freiheitlichen nach und kommt drauf, dass wir ein Riesenproblem haben“, betont der FPÖ-Spitzenkandidat.

Wirksame Moschee-Kontrollen gefordert

Bösch fordert wirksame Kontrollen der Moscheen. „Wenn hier – und davon ist auszugehen – radikal-islamische Strömungen auftreten, die noch dazu der Integration ganz gezielt entgegenwirken, dann muss entsprechend gehandelt werden“, fordert Bösch.

 

“Erschreckende” Wiener Moschee-Studie

Der Österreichische Integrationsfonds hat jetzt im Auftrag von Integrationsminister Sebastian Kurz 16 Wiener Moscheen großer Trägervereine unter die Lupe genommen. Das ernüchternde Resultat: Nur zwei der 16 unterstützen aktiv die Integration ihrer Mitglieder.

(Red.)

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