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Mordprozess: Einstimmiger Schuldspruch

Mit einem einstimmigen Schuldspruch der Geschworenen endete am Freitag der Mordprozess gegen einen 55-Jährigen Mann aus Frastanz.

Einstimmig haben die Geschworenen am Landesgericht Feldkirch am Freitagnachmittag einen 56 Jahre alten Türken für schuldig befunden, im Februar dieses Jahres seine Ex-Frau ermordet zu haben. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer Haftstrafe von 18 Jahren und zur Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Der Mann, der schon seit 30 Jahren in Vorarlberg lebt, hatte nach einer Auseinandersetzung mit seiner Ex-Frau diese auf einem Parkplatz in Frastanz mit seinem Mercedes mehrfach angefahren und überrollt. Die 47-Jährige war tödlich verletzt worden. Der Mann stellte sich anschließend der Gendarmerie.

Die Geschworenen schenkten der Verteidigung keinen Glauben, dass die Tat im Affekt geschehen sei. Der Angeklagte hatte sich nicht schuldig bekannt. Drei seiner Kinder hatten den Vater vor Gericht als brutal geschildert. Er war bereits 1995 rechtskräftig zu zwei Jahren verurteilt worden, nachdem er auf seine damalige Frau mit einem Messer schwer verletzt hatte.

Gerichtspsychiater Reinhard Haller erklärte in seinem Gutachten, dass der Täter schwer krank sei und seine Aggressivität nicht kontrollieren könne. Obwohl er ihn als kaum therapiefähig bezeichnete, sprach sich das Gericht für die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher aus: Der Schutz der Öffentlichkeit vor ihm habe Vorrang, so der Richter in seiner Begründung.

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