AA

Michelle Hunziker: Sekte zerstörte ihre Ehe mit Eros

Michelle Hunziker.
Michelle Hunziker. ©AP
Rom. - Michelle Hunziker über Sekten-Martyrium: "Ich durfte an Sex nicht mal denken“
Michelle am Strand
Michelle Hunziker: Verliebt
Hunziker bei "Wetten Dass...?"
Hochzeit: Michelle Hunziker

Für ihr Leben in einer Sekte hat sich Michelle Hunziker (41) nach eigenen Worten komplett aufgeben müssen – das berichtet der Fernsehstar in einer neuen Autobiografie. In ihren Zwanzigern habe sie für die vermeintliche Liebe der Sektenführerin ihr Urteilsvermögen und ihren freien Willen geopfert. “Ich glaubte, dass es außerhalb dieses Zirkels für mich nichts mehr gäbe, dass ich krank werden und sterben würde”, zitiert “Bild” aus dem Buch “Ein scheinbar perfektes Leben” der Moderatorin.

Sekte “Krieger des Lichts”

Mit Anfang 20 sei sie in die Fänge der Sekte “Krieger des Lichts” gelockt worden, indem sie von der Sektenchefin zunächst bedingungslose Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit erfahren habe. Die Zurückweisung, die darauf gefolgt sei, sei für sie unerträglich gewesen: “Ich hätte alles getan, um die symbiotische Verbindung wiederherzustellen, die in meinen Augen die einzig wahre Liebe meines Lebens war.”

Hunziker: “Masturbation war verboten”

Die Regeln innerhalb der Sekte waren laut Hunziker streng: “Man durfte nicht rauchen, keinen Alkohol trinken, kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier, keine Milchprodukte essen. Eine Pizza war nichts anderes als ein Konzentrat dämonischer Kräfte.” Auch Sexualität habe die Sekte verdammt: “Masturbation war verboten […] Wenn ich meine künstlerische Kreativität nicht zerstören wollte, durfte ich an Sex nicht mal denken.”

Ausstieg geschafft

Nach fünf Jahren schaffte Hunziker nach eigenen Worten den Ausstieg. Die Autobiografie “Ein scheinbar perfektes Leben” erscheint am 28. September.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Stars
  • Michelle Hunziker: Sekte zerstörte ihre Ehe mit Eros
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen