Mehrere hundert Anzeigen

Teile des Bodenseegebiets in Bregenz sind Naturschutzgebiet. Laut BH gab es letztes Jahr hunderte Anzeigen. Vor kurzem musste ein Pensionist 70 Euro zahlen, da sein Hund nicht an der Leine war.

Seit 1991 ist das Bodenseegebiet vom Mehrerauer Seeufer bis zur Bregenzerach-Mündung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Bestraft werden untere anderem das Betreten der Streuwiesen und das Baden bei besonderen Uferabschnitten. Ein 75-jähriger Bregenzer musste eine Strafverfügung in Höhe von 70 Euro bezahlen, weil er im Naturschutzgebiet angetroffen wurde und sein Hund nicht angeleint war, so der ORF.

Nach Angaben von Edmund Kräutler von der Bezirkshauptmannschaft Bregenz gab es letztes Jahr im Zeitraum zwischen Mai und September einige hundert Anzeigen. Überwacht werde das Gebiet von freiwilligen Naturschützern und einer privaten Security-Firma, so Kräutler. Nur in besonderen Fällen werde auf Polizeiunterstützung zurückgegriffen, so Kräutler.

Zuerst werde immer abgemahnt, so Kräutler, nur bei uneinsichtigen Personen, im Wiederholungsfall oder bei einem besonders schwerwiegenden Vergehren werde gleich gestraft.

Der Schutz des sensiblen Gebietes sei derzeit sehr wichtig, so Thomas Gehrer vom Umweltamt der Stadt Bregenz. Betretungsverbote müssen eingehalten werden, da gerade Brutzeit ist.

Die Stadt Bregenz hat gemeinsam mit dem Land Maßnahmen gesetzt, um zu zeigen, welche Gebiete nicht betreten werden dürfen. Zäune, farbige Bodenmarkierungen und Piktogramme geben Hinweise. Die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Belange des Naturschutzes müsse gestärkt werden, heißt es von den Naturschutzbehörden.

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