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Mehr Arbeitslose in Tourismusberufen

Mehr Arbeitslose als im Vorjahr waren insbesondere in Fremdenverkehrsberufen vorgemerkt. Der anhaltende Schneemangel führte zu Verschiebungen bei der Einstellung von Saisonpersonal.

9.296 Arbeitslose waren Ende Dezember 2006 bei den Geschäftsstellen des AMS Vorarlberg vorgemerkt. Das sind um 805 oder 7,2% weniger als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Der Rückgang ist mit -11,3% bei Männern deutlich stärker als bei Frauen (-1,9%). Der anhaltende Schneemangel führte zu Verschiebungen bei Einstellungen von Saisonpersonal insbesondere in den niedriger gelegenen Fremdenverkehrsregionen.

Bundesweit hat sich die Arbeitslosigkeit um 9,2% gegenüber Dezember 2005 reduziert, wobei in allen Bundesländern Rückgänge zu verzeichnen sind. Überdurchschnittlich stark zurückgegangen ist die Ar-beitslosigkeit in Oberösterreich (-15,6%), in Salzburg (-15,2%) und in Niederösterreich (-10,2%). Im Burgenland waren 8,7%, in der Steiermark 8,2%, in Vorarlberg 7,2%, in Wien 7,1%, in Kärnten 6,9% und in Tirol 6,6% weniger Personen von Arbeitslosigkeit betroffen als Ende Dezember 2005. Die Vorarlberger Arbeitslosenquote lag Ende Dezember 2006 mit 6,1% deutlich unter dem Bundesdurch-schnitt (7,9%).

Mehr Arbeitslose als im Vorjahr waren insbesondere in Fremdenverkehrsberufen (+47 bzw. +5,8%) vorgemerkt. In fast allen anderen Berufsbereichen ist ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen zu verzeich-nen. Überdurchschnittlich ist der Rückgang in den Metall- und Elektroberufen (-255 bzw. -23,1%), in den Textilberufen (-98 bzw. -25,9%) und in den Bekleidungsberufen (-52 bzw. -32,9%). Weniger stark zu-rückgegangen sind die Arbeitslosenzahlen etwa in den Bauberufen (-28 bzw. -3,1%), in den Büroberufen (-21 bzw. -1,6%) und auch bei den Hilfsberufen (-31 bzw. -1,8%). Der Fachkräftebedarf wird stärker spürbar, was sich auch daran ablesen lässt, dass die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Techniker um 70 Vorgemerkte bzw. 21,7% zurückgegangen ist.

1.752 Personen befanden sich in Vorarlberg Ende Dezember 2006 in diversen Schulungsprogrammen, um 161 oder 10,1% mehr als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres.

Im Dezember 2006 wurden beim Arbeitsmarktservice Vorarlberg insgesamt 3.219 Neuzugänge in die Ar-beitslosigkeit registriert, 4.312 Arbeitslose konnten im selben Zeitraum aus der Vormerkung genommen werden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit konnte gegenüber dem Vorjahr um 15 auf durchschnittlich 105 Kalendertage reduziert werden.

Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen lag Ende Dezember 2006 mit 1.055 um 314 oder 42,40% über der des Vorjahres. Das Stellenangebot ist insbesondere in den Technikerberufen (+59 bzw. +147,5%) und in den Metall- und Elektroberufen (+23 bzw. +23,7%) deutlich angestiegen. Die verstärkten Stellenmel-dungen aus der Tourismuswirtschaft (+173 bzw. +62,2%) konnten letztlich im Dezember aber nicht mehr genutzt werden, weil der anhaltende Schneemangel Einstellungen verzögerte.

Am Lehrstellenmarkt standen 269 Lehrstellensuchende (131 Burschen und 138 Mädchen) 93 sofort ver-fügbaren Lehrstellenangeboten gegenüber. Die Zahl der Lehrstellensuchenden liegt damit um 8 (+3,1%) unter jener im Dezember 2005 und um 30 (-24,4%) unter jener im Vorjahr.

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